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Föllinger Straße 28

Österreich » Steiermark » Graz » 8052

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47° 6' 52", 15° 29' 55"


Bäuerliches Anwesen mit Erzerzog-Johann-Portikus

Das bemerkenswerte Ensemble besteht aus dem Haupthaus mit einem giebelgeschmückten, vermutlich veränderten Vorbau, Wirtschaftsgebäuden mit schönen Stadelluken, Holzgängen und einem Kreuzstadel. Das Ganze ist um einen großen Hof mit Baum gruppiert. Obwohl der Zustand, vor allem der Nebengebäude, zu wünschen übrig lässt, ist die Anlage als ein schönes Beispiel bäuerlicher Baukultur zu werten und daher unbedingt erhaltenswert.

Kommentare

Es ist uns gelungen, das Stadtplanungsamt von der Wichtigkeit der Erhaltung des Dorfes Fölling zu überzeugen, weshalb in dem im Februar 2018 endgültig beschlossenen Flächenwidmungsplan eine Ausweisung als "Dorfgebiet" erfolgte, die auch durch das Räumliche Leitbild bestätigt werden soll.

Eine Werbeanzeige in der Gratis-Zeitung "Der Grazer" vom 13. Mai 2018 unter dem Titel "Traumhafter Neubau in Mariatrost" zeigt nun eine geplante Verbauung mit teilweise gekuppelten Einfamilienhäusern an. Wenn das Rendering richtig interpretiert wird, bleibt das Bauernhaus bestehen, aber Neubauten ersetzen neben dem Kreuzstadel auch den markanten Wirtschaftstrakt, dessen aus Holz gefertigte Loggia zur Hofeinfahrt ein besonderes charakteristischer Bauteil ist. Laukhardt (Diskussion) 12:14, 13. Mai 2018 (CEST) Die auf dem Wirtschaftsgebäude montierten Projektansichten zeigen Ende 2018 konkrete Planungen: So soll das markante Gebäude im Bestand Erhaltung und nur umgebaut werden. Ob dabei der Charakter des Ensembles gewahrt wird, ist nicht eindeutig erkennbar. Die neuen Einzelobjekte scheinen noch eine bessere Einbindung in das Ortsbild von Fölling zu vertragen. Was meinen Experten dazu?

Laukhardt (Diskussion) 11:29, 25. Dez. 2018 (CET)

Einzelnachweise