Hauptplatz Kilianbrunnen (Ybbs an der Donau): Unterschied zwischen den Versionen
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|Ort=Ybbs an der Donau | |Ort=Ybbs an der Donau | ||
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|Textabschnittstitel=Hauptplatz | |||
|Textabschnitt=Umstellt von mehrstöckigen Wohnhäusern stellt der Hauptplatz die Stadtmitte der Altstadt dar Er fällt zur Wienerstraße hin schräg ab und verbindet Obere und Untere Stadt miteinander. Im Nordosten schließt der Kirchenplatz an, im Süden geht er in den Schiffmeisterplatz über. | |||
In der Mitte befindet sich der Stadtbrunnen mit der Figur eines mit Schild und Schwert gerüsteten Ritters - einem Prangermandl. Er erinnert an den Pranger der sich früher hier, als Zeichen niederen Gerichtsbarkeit befunden hat. Daneben stand die Schranne, Zeichen der hohen Gerichtsbarkeit. Hier wurden Todesurteile verkündet, vollstreckt wurden sie jedoch außerhalb der Stadt, am nahegelegenen Kirl. | |||
Beim Brand 1716 wurden große Teile der Stadt und auch der Hauptplatz verwüstet. Beim Wiederaufbau erhielten alle Häuser Barockfassaden. Heute ist davon nur mehr die Barockfassade des Palais Gatterburg (Hauptplatz 3) an der Westseite des Platzes im Original erhalten, da ein neuerlicher Stadtbrand 1868 wiederum große Teile der Stadt zerstörte. | |||
Erwähnenswert sind noch der „Passauer Hof“ (Hauptplatz 8) an der Ostseite des Platzes, der gemeinsam mit dem „Passauerkasten“ 600 Jahre im Besitz des Bistums Passau war und als Keller und Kassenamt diente. Sowie das sogenannte Klosterhaus (Hauptplatz 7) im Norden des Platzes, es gehörte eine Zeitlang zum außerhalb der Stadtmauern gelegenen Franziskanerkloster. | |||
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|Bildbeschreibung1=Hauptplatz | |||
|Aufnahmejahr1=2018 | |||
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|Bildbeschreibung2=Hauptplatz Richtung Kirchenplatz | |||
|Aufnahmejahr2=2018 | |||
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|Bildbeschreibung3=Hauptplatz barocke Ansicht | |||
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|Bildbeschreibung4=Hochwasser am Hauptplatz im August 2002 | |||
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|FertiggestelltWann=1613 | |||
|Bauwerk=Sonstiges | |Bauwerk=Sonstiges | ||
|Textabschnittstitel=Kilianbrunnen | |Textabschnittstitel=Kilianbrunnen / Stadtbrunnen | ||
|Textabschnitt=In der Mitte des Renaissancebrunnens am Ybbser Hauptplatz findet sich auf einem erhöhten Sockel, die Figur eines mit Schild und Schwert gerüsteten Ritters. Bei der Figur, aus dem Jahr 1613 handelt es sich um ein sogenanntes Prangermandl, welches jene Stelle an der sich der Pranger befunden hat, markiert und zeigt den Stadtrichter (heutigen Bürgermeister). Sie ist Symbol für die niedere und hohe Gerichtsbarkeit. | |Textabschnitt=In der Mitte des Renaissancebrunnens am Ybbser Hauptplatz findet sich auf einem erhöhten Sockel, die Figur eines mit Schild und Schwert gerüsteten Ritters. Bei der Figur, aus dem Jahr 1613 handelt es sich um ein sogenanntes Prangermandl, welches jene Stelle an der sich der Pranger befunden hat, markiert und zeigt den Stadtrichter (heutigen Bürgermeister). Sie ist Symbol für die niedere und hohe Gerichtsbarkeit. | ||
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|Bildbeschreibung1=Prangermandl am Kilianbrunnen | |Bildbeschreibung1=Prangermandl am Kilianbrunnen | ||
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|Bildbeschreibung2=Richtung Rathaus | |||
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|Bildname3=Ybbs an der Donau Hauplatz Kilianbrunnen 01.jpg | |||
|Bildbeschreibung3=Richtung Rathaus | |||
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Aktuelle Version vom 27. Juni 2024, 13:15 Uhr
Österreich » Niederösterreich » Ybbs an der Donau » 3370
48° 10' 38.06" N, 15° 5' 6.32" E
Hauptplatz
In der Mitte befindet sich der Stadtbrunnen mit der Figur eines mit Schild und Schwert gerüsteten Ritters - einem Prangermandl. Er erinnert an den Pranger der sich früher hier, als Zeichen niederen Gerichtsbarkeit befunden hat. Daneben stand die Schranne, Zeichen der hohen Gerichtsbarkeit. Hier wurden Todesurteile verkündet, vollstreckt wurden sie jedoch außerhalb der Stadt, am nahegelegenen Kirl. Beim Brand 1716 wurden große Teile der Stadt und auch der Hauptplatz verwüstet. Beim Wiederaufbau erhielten alle Häuser Barockfassaden. Heute ist davon nur mehr die Barockfassade des Palais Gatterburg (Hauptplatz 3) an der Westseite des Platzes im Original erhalten, da ein neuerlicher Stadtbrand 1868 wiederum große Teile der Stadt zerstörte.
Erwähnenswert sind noch der „Passauer Hof“ (Hauptplatz 8) an der Ostseite des Platzes, der gemeinsam mit dem „Passauerkasten“ 600 Jahre im Besitz des Bistums Passau war und als Keller und Kassenamt diente. Sowie das sogenannte Klosterhaus (Hauptplatz 7) im Norden des Platzes, es gehörte eine Zeitlang zum außerhalb der Stadtmauern gelegenen Franziskanerkloster.Kilianbrunnen / Stadtbrunnen
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