Jakominiplatz 8: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 43: | Zeile 43: | ||
|Bildbeschreibung8=Motel one an der Ecke Gleisdorfergasse | |Bildbeschreibung8=Motel one an der Ecke Gleisdorfergasse | ||
|Aufnahmejahr8=2022 | |Aufnahmejahr8=2022 | ||
|Bildname9=Englisches Haus.jpg | |Bildname9=Dorotheum, Süd 1.jpg | ||
| | |Bildbeschreibung9=Dorotheum Ecke Opernring | ||
| | |Aufnahmejahr9=2022 | ||
|Bildname10=Englisches Haus.jpg | |||
|Bildbeschreibung10=Vergleich mit Altbau | |||
|Aufnahmejahr10=1968 | |||
}} | }} | ||
{{TextBilder | {{TextBilder | ||
Version vom 18. Juli 2022, 21:25 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 3.76" N, 15° 26' 35.92" E
Ehem. Kaufhaus Kraft, dann Dorotheum, jetzt Motel
Am 7.2.1952 war über das Handelshaus Kraft das Ausgleichsverfahren eröffnet worden, und am Ende des Jahres gelangte der Häuserkomples Opernring 13, Jakominiplatz 7 und Jakominiplatz 8 in das Eigentum des Dorotheums. Noch im Altbau wurde sodann bezog das Dorotheum Graz seine Ausstellungs- und Auktionsräume (nach Norbert Weiss, Emil Kraft und das Englische Haus, 2021). 1969-70 erfolgte ein massiver Umbau nach Entwurf der Wiener Architekten Anton Potyka und Franz Comsi, und das fast schon als sezessionistisch zu bezeichnende Bild (damals als "Zuckerbäcker-Architektur" kritisiert) wurde mit einer plumpen Plattenfassade aus Waschbeton und einem Blech-Mansarddach zu seinem größten Nachteil verändert. Eine "Verschönerung" durch eine Aufdoppelung der bestehenden Fassade wurde 2004 von der Altstadt-Kommission abgelehnt. Nach der Einschränkung des Auktionsbetriebes haben neue Eigentümer 2020 nach Plänen von Hohensinn-Architekten den Einbau eines Hotelbetriebes in Angriff genommen. Nach der Abnahme der Waschbeton-Platten zeigte sich die ursprüngliche Skelettstruktur. An einer Stelle kam der Rest eines Dekors aus 1909 zu Tage.
Nach der Fertigstellung – die Eröffnung des 160-Zimmer-Motels One wurde am 12.7.2022 gemeldet – zeigt sich der Bau in schlichter Form an die Struktur des Originals angelehnt (Architektur: Hohensinner). Viel Gold (Dach und Fensterrahmen) macht die Fassade lebendiger. An das Dekor von 1909 angelehnte florale Jugendstil-Signaturen im dritten Obergeschoß versuchen, etwas Schwung in die hier ehemals abgerundet gestalteten Fenster zu bringen. Die sehr einfache Einteilung der Fenstersprossen entspricht jedoch nicht der Vorlage.Kaufhaus Kraft
Vorgängergebäude