Wagnesweg 7b: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 26: Zeile 26:
|Bildbeschreibung2=Der Mühlentrakt
|Bildbeschreibung2=Der Mühlentrakt
|Aufnahmejahr2=2021
|Aufnahmejahr2=2021
|Bildname3=Rettenbachmühle,_Mühlkanal.JPG
|Bildname3=Mühlkanal.jpg
|Bildbeschreibung3=Rest des Mühlkanals
|Aufnahmejahr3=2021
|Bildname4=Mauracher-Madonna.jpg
|Bildname4=Mauracher-Madonna.jpg
|Bildbeschreibung4=Mauracher-Madonna
|Bildbeschreibung4=Mauracher-Madonna

Version vom 19. Juli 2021, 20:34 Uhr

Österreich » Steiemark » Graz » 8042



Die Karte wird geladen …

47° 5' 55.64" N, 15° 28' 37.85" E


Ehem. Rettenbach-Mühle von 1403

Am 8. September 1855 reichte Michael Gratzer, Nagelschmiedmeister in Geidorf, beim k. k. Bezirksamt Umgebung Graz den genauen Niveau- und Bauplan für eine Drahtstiftenwerkstatt ein, siehe Mariatroster Straße 136. Die beiden Mühlenbesitzer Georg Sauseng (Rettenbachmühle) und Josef Viellechner (Königsmühle) versuchten, gemeinsam gegen das Projekt des Michael Gratzer vorzugehen. Vor allem beriefen sie sich auf eine Verordnung, welche untersagte, im Umkreis von 1 ½ Meilen einer bestehenden Mühle ein weiteres Wasserwerk errichten zu dürfen. Nach Angabe des Georg Sauseng war seine Mühle im Jahre 1403 erbaut worden und „hat bis in die neuesten Zeiten ungestört das Wasser des Rettenbaches zu dieser Mülle benützet“. (nach Gernot Fournier, "Mariatrost", 74).

In der Hans-Mauracher-Straße 31 a, an der Straßeseite gegenüber dem ehemaligen Mauracher-Museum, sind heute noch Mauerreste des Mühlganges zu sehen. Heute ist dieser künstliche Wasserlauf teils überbaut, größtenteils aber aufgefüllt, auch mit Abfällen früherer Jahrzehnte. Am Gebäude der Rettenbach-Mühle war der Radkasten der Mühle vor einigen Jahrzehnten noch erhalten. Die Mühle wurde bei Bedarf auch von einem heute noch vorhandenen, allerdings jetzt verkleinerten Mühlteich versorgt, der später auch als Löschteich diente. Dieser Teich, sowie auch der Teich in der Kern-Haus-Siedlung wurde aus einem Gerinne gespeist, welches im Raum Häuserl im Wald entspringt.

(Karl Niederl, Mariatroster Bote, Juli 1991, 19)

Kommentare

Einzelnachweise

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.