Stubenring 8-10 (Wien)
Aus Baugeschichte
Österreich » Wien » Wien » 1010
48° 12' 34.48" N, 16° 22' 55.29" E
Bundeskammer der gewerbl. Wirtschaft, ehem. Kammer f. Handel, Gewerbe u. Industrie
Die ehemalige Handelskammer wurde 1905-1907 von Ludwig Baumann (Architekt)-Ludwig Baumann errichtet. Sie ist ein Teil des Ensembles um den Georg-Coch-Platz mit späthistoristischen und secessionistischen Formen. Es handelt sich um einen freistehenden Baublock mit Seitenrisaliten. Im hohen Sockelgeschoßes befinden sich Souterrainfenster mit Bleireliefs von Jakob Gruber (Bildhauer)-Jakob Gruber und Emanuel Alexander Swoboda, das Portal weist mit Pilaster gekoppelte dorische Säulen auf, die in einem überecklufenden Balkongesims enden. Die Löwenreliefs an den Säulen stammen von E. A. Swoboda und Carl Wollek, der Triglyphenfries von Othmar Schimkowitz. An den Risaliten befinden sich ionische Riesenhalbsäulen, die ringseitig in Karyatiden (von Schimkowitz) übergehen. Von Schimkowitz stammen auch die Attikaskulpturen (ein Schiffsbug mit Putten und allegorische Figuren von Handel und Industrie). Bemerkenswert ist auch das Stiegenhaus in secessionistischen Formen mit dreiarmiger Freitreppe mit Schmiedeisengeländer.
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