Schweizerhof (Wien)
Aus Baugeschichte
Österreich » Wien » Wien » 1010
48° 12' 24.79" N, 16° 21' 57.06" E
Schweizertrakt, Schweizerhof mit Hofburgkapelle, Schatzkammer
Der Schweizerhoftrakt ist der älteste Teil der Hofburg und geht auf die in den 1550er-Jahren umgebaute mittelalterliche Burg zurück. Zum Burginnenhof hin sowie zum Ostteil ist noch der ursprüngliche Burggraben erhalten. Hauptakzent der Fassade ist das Schweizertor aus der Hochrenaissance, dessen Ausgestaltung Pietro Ferrabosco zugeschrieben wird. Es handelt sich um zwei prunkvolle Rustikaportale in Schwarz-Rot-Gold mit toskanischen Pilastern, das von einem Triglyphen-Metope (Architektur)-Metopenfries und dem Wappen Ferdinand I. (HRR)-Kaiser Ferdinands I. bekrönt wird. Der Innenhof ist schlicht mit toskanischen Belendpfeilerarkaturen gegliedert. Die Hofburgkapelle stammt aus dem 13. Jahrhundert, der Chor wurde im 15. Jahrhundert verlängert und ist der einzige von außen sichtbare Teil. Im Nordosttrakt befindet sich die Schatzkammer, Aufbewahrungsort der kaiserlichen Insignien und Gewänder.
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