Postgasse 4 - 4a (Wien)
Aus Baugeschichte
Österreich » Wien » Wien » 1010
48° 12' 32.00" N, 16° 22' 44.00" E
Dominikanerkirche Sancta Maria Rotunda mit Dominikanerkonvent
Die Dominikaner wurden 1226 nach Wien berufen, eine erste Kirche an dieser Stelle wurde in den darauffolgenden Jahren erbaut. Der jetzige Bau stammt aus den Jahren 1635-1675 und geht auf Planungen von Giovanni Giacomo Tencalla zurück, Steinmetz war Hieronymus Bregno. Die Fassade ist zweigeschoßig nach römischen Vorbildern mit Giebelaufsatz und Mittelrisalit. Auf beiden Seiten des Ädikulaportals befinden sich Kolossalpilaster, die am Gesims ionisierend abgeschlossen werden. Das Attikageschoß weist einen Dreiecksgiebel und Seitenvoluten auf. Im Inneren verfügt die Kirche über reiche Stuckausstattung und Wandmalerei. Das Kloster stammt im Kern aus dem Hochmittelalter und weist eine schlichte frühbarocke Fassade auf. Die zur Wollzeile reichenden Trakte wurden 1937 abgerissen.
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