Leonhardstraße 109

Aus Baugeschichte

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Zinshaus von Josef Bullmann, 1903. Die viergeschossige Fassade besitzt an beiden Fronten je sechs Fensterachsen sowie eine weitere an der abgeschrägten Ecke. Durch das gelegentliche Zusammenziehen von je zwei Fensterachsen wird die Fassade rhythmisiert. Die Gebäudeecke wird durch einen flachen Risaliten mit hohem Dachaufbau mit Balustrade und Ziergiebel betont. Das genutete Erdgeschoss setzt sich durch ein flaches Kordongesims ab, zur Leonhardstraße liegt das Hausportal mit drei Frauenkopf-Skulpturen am Türsturz. Die Obergeschosse werden durch flache Lisenen zu einer Einheit zusammengefasst, wobei Ornamente wie die kleinen Köpfe über den Fenstern oder die Blumengebinde an den Lisenen zarte plastische Akzente setzen.