Floßlendstraße 9: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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|Textabschnittstitel=Ehem. Dampfwäscherei Weinhardt
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|Textabschnitt=Der hier verlaufende Schleifbach führte auch den Namen Erlenbach (siehe die von der Augasse abzweigende Erlengasse), wurde aber auch "Mühlbach" genannt. Knapp oberhalb der hier angesiedelt gewesenen Dampfwäscherei, deren Schlot beim Bau des Lebensmittelmarktes erfreulicherweise erhalten blieb, ist auf dem "Plan der k. k. Provinzial-Hauptstadt GRATZ" von ca. 1865 noch ein mühlenartiges Bauwerk zu erkennen, das die Konskriptions-Nummer 116/1 trägt. Das Häuserbuch von Pirchegger (ca. 1927) verweist unter der Nr. 116 auf das gegenüber liegende Haus Floßlendstraße Nr. 87: Gehörte früher zu Dorngasse 1. 1785 Witwe Amering, 1798 W. Spatz, 1801 J. Schindlmayr, 1838 Fleischhacker, 1853 S. Eder, 1870 A. Müller, 1900 E. Hopfer, 1936 J. Brucker.
|Textabschnitt=Der hier verlaufende Schleifbach führte auch den Namen Erlenbach (siehe die von der Augasse abzweigende Erlengasse), wurde aber auch "Mühlbach" genannt. Knapp oberhalb der hier angesiedelt gewesenen Dampfwäscherei, deren Schlot beim Bau des Lebensmittelmarktes erfreulicherweise erhalten blieb, ist auf dem "Plan der k. k. Provinzial-Hauptstadt GRATZ" von ca. 1865 noch ein mühlenartiges Bauwerk zu erkennen, das die Konskriptions-Nummer 116/1 trägt. Das Häuserbuch von Pirchegger (ca. 1927) verweist unter der Nr. 116 auf das gegenüber liegende Haus Floßlendstraße Nr. 87: Gehörte früher zu Dorngasse 1. 1785 Witwe Amering, 1798 W. Spatz, 1801 J. Schindlmayr, 1838 Fleischhacker, 1853 S. Eder, 1870 A. Müller, 1900 E. Hopfer, 1936 J. Brucker. Wenn auch hier zwar von einem Besitzer Müller, aber nicht von einer Mühle die Rede ist, so kann doch davon ausgegangen werden, dass im angegebene Haus die Inhaber der Mühle wohnten.
Wenn auch hier zwar von einem Besitzer Müller, aber nicht von einer Mühle die Rede ist, so kann doch davon ausgegangen werden, dass im angegebene Haus die Inhaber der Mühle wohnten.
Das hier wiedergegebene Ölbild aus dem ersten Viertel des 20. Jhs zeigt deutlich, dass die Dampfwäscherei Energie über ein Wasserrad aus dem Schleifbach bezog. Das weiter oberhalb liegende Bauwerk, leider sind die Aufschriften nicht zu erkennen, ist ebenfalls beiderseits des Wasserlaufs errichtet: hier könnte sich die gesuchte Schleifmühle befunden haben.
Das abgebildete Ölbild aus dem ersten Viertel des 20. Jhs zeigt das deutlich, leider ohne Bezeichnung, ein Anwesen, das über den Wasserlauf gebaut ist.
|Bildname1=Floßlendstraße 9, Dampfwäscherei Weinhardt (Dorotheum).jpg
|Bildname1=Floßlendstraße 9, Dampfwäscherei Weinhardt (Dorotheum).jpg
|Bildbeschreibung1=Dampfwäscherei Weinhardt
|Aufnahmejahr1=1920 ca.
|Bildname2=Zeillergasse 1865, Mühle.jpg
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|Bildbeschreibung2=Schleifbach und Zeillergasse
|Bildbeschreibung2=Schleifbach und Zeillergasse
|Aufnahmejahr2=1865
|Aufnahmejahr2=1865 ca.
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[[Kategorie:Industrie]][[Kategorie:Schutz-Kataster Lend]]
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Version vom 12. März 2017, 15:37 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



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47° 5' 3.31" N, 15° 25' 26.32" E


Ehem. Dampfwäscherei Weinhardt

Der hier verlaufende Schleifbach führte auch den Namen Erlenbach (siehe die von der Augasse abzweigende Erlengasse), wurde aber auch "Mühlbach" genannt. Knapp oberhalb der hier angesiedelt gewesenen Dampfwäscherei, deren Schlot beim Bau des Lebensmittelmarktes erfreulicherweise erhalten blieb, ist auf dem "Plan der k. k. Provinzial-Hauptstadt GRATZ" von ca. 1865 noch ein mühlenartiges Bauwerk zu erkennen, das die Konskriptions-Nummer 116/1 trägt. Das Häuserbuch von Pirchegger (ca. 1927) verweist unter der Nr. 116 auf das gegenüber liegende Haus Floßlendstraße Nr. 87: Gehörte früher zu Dorngasse 1. 1785 Witwe Amering, 1798 W. Spatz, 1801 J. Schindlmayr, 1838 Fleischhacker, 1853 S. Eder, 1870 A. Müller, 1900 E. Hopfer, 1936 J. Brucker. Wenn auch hier zwar von einem Besitzer Müller, aber nicht von einer Mühle die Rede ist, so kann doch davon ausgegangen werden, dass im angegebene Haus die Inhaber der Mühle wohnten. Das hier wiedergegebene Ölbild aus dem ersten Viertel des 20. Jhs zeigt deutlich, dass die Dampfwäscherei Energie über ein Wasserrad aus dem Schleifbach bezog. Das weiter oberhalb liegende Bauwerk, leider sind die Aufschriften nicht zu erkennen, ist ebenfalls beiderseits des Wasserlaufs errichtet: hier könnte sich die gesuchte Schleifmühle befunden haben.

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