Mariatroster Straße 18: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Wohnhaus mit Schopfwalmgiebel stammt vermutlich aus dem 18. Jh. und ist zur Hofseite hin durch einen offenen Laubengang mit Holzgeländer  bemerkenswert.
Das Wohnhaus mit Schopfwalmgiebel stammt vermutlich aus dem 18. Jh. und ist zur Hofseite hin durch einen offenen Laubengang mit Holzgeländer  bemerkenswert.
Demnächst wird es einem Wohnbauprojekt weichen müssen. Damit wird auch in diesem Bereich von Graz langsam das alte Stadtbild verschwinden, das durch eine Mischung aus alten Vorstadthäusern, Gasthäusern, Villen und größeren Wohnbauten geprägt wird.
Demnächst wird es einem Wohnbauprojekt weichen müssen, das gegenüber der Umgebung nicht nur überdimensioniert ist, sondern auch durch außenliegende Erschließungsgäng das Stadtbild stört. Damit wird auch in diesem Bereich von Graz langsam das alte Bild verschwinden, das durch eine Mischung aus alten Vorstadthäusern, Gasthäusern, Villen und größeren Wohnbauten der Wende zum 20. Jahrhundert geprägt wird.
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Aktuelle Version vom 8. September 2021, 22:41 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8043



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47° 5' 17.59" N, 15° 27' 31.50" E


Bachmichl

Dieses aus einem von der Straße etwas abgesetzten Wohnhaus und einem Wirtschaftsgebäude bestehende Ensemble trug den Vulgo-Namen "Bachmichl" (der im Föllinger Adressbuch von 1901 allerdings - wohl durch Verschreibung - als "Bachmühle" erschien, und zur Suche nach der namengebenden Mühle verführte; siehe dazu auch Königsmühlstraße 5. Das Anwesen war noch in den 1940er Jahren der Sitz des Pferdefuhrwerk-Unternehmens Johann Harrer. Im 19. Jahrhundert brachte man mit Kutschen Patienten in das von Prof. Dr. Krafft-Ebing 1886 gegründete Mariagrüner Sanatorium für Nervenkranke(heute Schule u. Kindergarten in der Schönbrunngasse 30 (Graz).

Das Wohnhaus mit Schopfwalmgiebel stammt vermutlich aus dem 18. Jh. und ist zur Hofseite hin durch einen offenen Laubengang mit Holzgeländer bemerkenswert.

Demnächst wird es einem Wohnbauprojekt weichen müssen, das gegenüber der Umgebung nicht nur überdimensioniert ist, sondern auch durch außenliegende Erschließungsgäng das Stadtbild stört. Damit wird auch in diesem Bereich von Graz langsam das alte Bild verschwinden, das durch eine Mischung aus alten Vorstadthäusern, Gasthäusern, Villen und größeren Wohnbauten der Wende zum 20. Jahrhundert geprägt wird.

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