Heiligenstädter Straße (Wien): Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnittstitel=ehem. Stadtbahn – Teilbereich der heutigen U4
|Textabschnittstitel=ehem. Stadtbahn – Teilbereich der heutigen U6
|Textabschnitt=Der Abschnitt der U4, zwischen Friedensbrücke und Landstraße Wien-Mitte (Stadtbahnstation Hauptzollamt), welcher der Donaukanallinie der Stadtbahn entspricht, misst ca. 3 km. Der Bau der Donaukanalstrecke war erst nach der Fertigstellung des Sperrwerks in Nußdorf möglich. Ursprünglich ähnlich der Gürtellinie als Hochbahn geplant, sorgte lebhafter Protest dafür, dass man sie in Tieflage ausführte. Die Öffnungen der Galerie gegen den Donaukanal dienten weniger der Aussicht, als zur Zeit des Dampfbetriebs dem Rauchabzug der Lokomotiven. Otto Wagner-Wagners Vorschlag, die kanalseitigen Mauern mit Granitquadern bzw. Steinzeug zu verkleiden, wurde aus Kostengründen abgelehnt. 1978 begann hier der U-Bahn-Betrieb. Die Tiefbahnstationen, deren pavillonartige Gestaltung – im Vergleich zu den fünf Jahre älteren Hochbahnstationen des Gürteltyps – leicht und beschwingt wirken, zeigen secessionistische Formen. Die Aufnahmepavillons „sitzen“ über dem Bahneinschnitt. Sie bestehen aus der offenen, überdachten Vorhalle, dem Vestibul mit Nebenräumen und den Abgangsstiegen.
|Textabschnitt=Nur zwei Teilstücke der Wagner'schen Stadtbahn fanden keine Verwendung mehr: der Spittelauer Abschnitt des Verbindungsbogens Donaukanallinie–Gürtellinie und der Heiligenstädter Ast der Gürtellinie von der Station Nußdorfer Straße nach Heiligenstadt. Das 1996 errichtete, lichtdurchflutete dreigeschoßige Verkehrsbauwerk der Station Spittelau wurde vom Architektenteam Holzbauer, Kutschera und Partsch geplant. Der 60 m lange Skywalk verbindet es seit 2007 über die Heiligenstädter Straße mit der höher gelegenen Guneschgasse. So erreichen die Fahrgäste aus Döbling barrierefrei das moderne Kreuzungsbauwerk. Von ihm aus kann man die U-Bahnlinien U4, U6 und die Schnellbahnlinie S 40, die bis Tulln der Trasse der Franz-Josefs-Bahn folgt, benutzen.
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|Bildname1=Hst Spittelau 3.JPG
|Bildbeschreibung1=From Wikimedia Commons, the free media repository
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Aktuelle Version vom 23. Dezember 2014, 16:58 Uhr

Österreich » Wien » Wien » 1090



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48° 14' 8.48" N, 16° 21' 24.37" E


ehem. Stadtbahn – Teilbereich der heutigen U6

Nur zwei Teilstücke der Wagner'schen Stadtbahn fanden keine Verwendung mehr: der Spittelauer Abschnitt des Verbindungsbogens Donaukanallinie–Gürtellinie und der Heiligenstädter Ast der Gürtellinie von der Station Nußdorfer Straße nach Heiligenstadt. Das 1996 errichtete, lichtdurchflutete dreigeschoßige Verkehrsbauwerk der Station Spittelau wurde vom Architektenteam Holzbauer, Kutschera und Partsch geplant. Der 60 m lange Skywalk verbindet es seit 2007 über die Heiligenstädter Straße mit der höher gelegenen Guneschgasse. So erreichen die Fahrgäste aus Döbling barrierefrei das moderne Kreuzungsbauwerk. Von ihm aus kann man die U-Bahnlinien U4, U6 und die Schnellbahnlinie S 40, die bis Tulln der Trasse der Franz-Josefs-Bahn folgt, benutzen.


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