Schloßberg, Löwengrube: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
Datei:Turmstruktur_verloren.JPG|Turmstruktur (verloren) | Datei:Turmstruktur_verloren.JPG|Turmstruktur (verloren) | ||
Datei:Wasserspeier,_verloren.JPG|Wasserspeier (verloren) | Datei:Wasserspeier,_verloren.JPG|Wasserspeier (verloren) | ||
Datei: | Datei:Rundraum_verloren.JPG|Rundraum (verloren) | ||
</gallery> | </gallery> | ||
==Löwengrube== | ==Löwengrube== | ||
Beim Umbau des Schloßberg-Restaurants wurden alte Strukturen der Befestigung am Hochplateau freigelegt, darunter Reste der Fundamente eines mittelalterlichen Mauerturms mit ruinösen Substrukturen. Das Denkmalamt hat hier jedoch unbegründet die Kante einer Renaissance-Bastei neu aufmauern lassen. Die Fehlstelle - bis 1809 das Innere des Turmunterbaus - wurde mit Betonziegeln abgeschlossen. Die Felsteile, auf denen der Turm stand, wurden durch Beton überdeckt. | Beim Umbau des Schloßberg-Restaurants wurden alte Strukturen der Befestigung am Hochplateau freigelegt, darunter Reste der Fundamente eines mittelalterlichen Mauerturms mit ruinösen Substrukturen. Das Denkmalamt hat hier jedoch unbegründet die Kante einer Renaissance-Bastei neu aufmauern lassen. Die Fehlstelle - bis 1809 das Innere des Turmunterbaus - wurde mit Betonziegeln abgeschlossen. Die Felsteile, auf denen der Turm stand, wurden durch Beton überdeckt. Bei den Bauarbeiten "verloren" gegangen ist auch ein Wasserspeier aus Stein. | ||
Die genannten Maßnahmen entsprachen sicher nicht den Grundsätze der Denkmalpflege und haben überdies nie vorhandene Architekturelemente vorzutäuschen versucht. | |||
Version vom 29. März 2013, 20:20 Uhr
{{#vardefine:Koordinate|47°4'24.40"N,15°26'9.04"E}}
Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: .
Löwengrube
Beim Umbau des Schloßberg-Restaurants wurden alte Strukturen der Befestigung am Hochplateau freigelegt, darunter Reste der Fundamente eines mittelalterlichen Mauerturms mit ruinösen Substrukturen. Das Denkmalamt hat hier jedoch unbegründet die Kante einer Renaissance-Bastei neu aufmauern lassen. Die Fehlstelle - bis 1809 das Innere des Turmunterbaus - wurde mit Betonziegeln abgeschlossen. Die Felsteile, auf denen der Turm stand, wurden durch Beton überdeckt. Bei den Bauarbeiten "verloren" gegangen ist auch ein Wasserspeier aus Stein. Die genannten Maßnahmen entsprachen sicher nicht den Grundsätze der Denkmalpflege und haben überdies nie vorhandene Architekturelemente vorzutäuschen versucht.