Landhausgasse 16
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 9.23" N, 15° 26' 14.46" E
Steiermärkische Sparkasse
Vorgängerbauten: Stainzerhof und Dreigiebelhaus
Stainzerhof: 1537–59 Hof im Besitz der HAYMER. 1569 durch Christof Haymer an Erzherzog Karl verkauft, der einen Teil davon dem Bischof von Lavant abtrat (LAVANTERHOF). Den übrigen Teil schenkte Erzherzog Ferdinand 1612 dem Propste von Stainz Jakob Rosolenz (STAINZERHOF). 1638 wurde der Lavanterhof mit diesem wieder vereinigt. 1710 Stainzerhof (näher bezeichnet 1750 als „Stift Stainzerhof, rechts von [den] Franciskanern gegen der Schmiedgassen“). Nach Aufhebung des Stiftes 1782 wurde im Gebäude zunächst ein Warenmagazin eingerichtet, 1790 jedoch der Hof nebst zwei Gärtchen von der k. k. Staatsgüter-Veräußerungs-Kommission dem Ober-Postamts-Offizier Vinzenz v. PILLSTEIN verkauft, der ein zweites Haus (Nr. 427) vor 1798 erbaute, das 1813 die Nummer 386 erhielt. Auf Pillstein folgte zwischen 1803 und 1813 Anton Edler von PLAPPART (bis 1828), und 1830–43 Johann PAUER. Dann kam das Ganze wieder in geistliche Hände. Nr. 391, 392 (heute Nr. 2) erwarb der Fürstbischof von Seckau für das KNABENSEMINAR AUGUSTINEUM, Nr. 393 (heute Nr. 4) die SCHULSCHWESTERN, welche beiden diese Häuser bis heute (1927) besitzen. Im Adressbuch von 1938 werden als Hausbesitzer angeführt: a) auf Stainzerhofgasse 2 das Seckauer Knabenseminar "Augustinum", Landtafel 190; b) auf Nr. 4: die Kongregation der Grazer Schulschwestern vom Dritten Orden des hl. Franziskus, L 191. Das Adreßbuch von 1994 nennt eine größere Anzahl von Bewohnern, darunter den Fabriksbesitzer Friedr. Engelhofer.
c) Neutorgasse 41: Hausbesitzerin ist Maria Philipp, neben mehreren Familienangehörigen und Mietparteien.