Landhausgasse 16
Aus Baugeschichte
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 9.23" N, 15° 26' 14.46" E
Steiermärkische Sparkasse
Da eine Erweiterung der Sparkasse wegen der eingemieteten Firma Ferch nicht möglich war, musste man einen Neubau ins Auge fassen. Durch Kauf der Richtung Andreas-Hofer-Platz angrenzenden Grundstück wurde das möglich; die 1969 abgerissenen Vorgängerbauten waren: der Stainzerhof, ehem. Stainzerhofgasse 2 und 4, und das "Dreigiebelhaus", Andreas-Hofer-Platz 11 bzw. vorher Neutorgasse 41. Gebaut wurde - auch zur Förderung des steirischen Stahlbaus - ein sechsgeschossiger Stahlbetonbau mit vorgehängter Alu-Fassade, 1970/75 nach Entwurf von Karl Lebwohl realisiert. Im Jahr 2007 wurde die Fassade mit vorgehängten Platten verschönt.
Vorgängerbauten: Stainzerhof und Dreigiebelhaus
Bis 1969 standen hier der ehemalige Stadthof des Stiftes Stainz, der "Stainzerhof" (Stainzerhofgasse 2 und 4), und das sogenannte "Dreigiebelhaus", zunächst Neutorgasse 41, dann Andreas-Hofer-Platz 11.
Im Adressbuch von 1938 werden als Hausbesitzer angeführt: a) auf Stainzerhofgasse 2 das Seckauer Knabenseminar "Augustinum", Landtafel 190; b) auf Nr. 4: die Kongregation der Grazer Schulschwestern vom Dritten Orden des hl. Franziskus, L 191. Das Adreßbuch von 1994 nennt eine größere Anzahl von Bewohnern, darunter den Fabriksbesitzer Friedr. Engelhofer.
c) Neutorgasse 41: Hausbesitzerin ist Maria Philipp, neben mehreren Familienangehörigen und Mietparteien.