Körblergasse 20

Aus Baugeschichte

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Die Villa, die der Prinz Bourbon-Parma für seine Mätresse erbauen ließ, entstand 1892 nach Plänen von Johann Baltl und ist der nordischen Ziegelbauweise nachempfunden: Streifen mit Sichtziegelwerk zwischen hellen, breiten Bändern strukturieren die Fassade im Neorenaissance-Stil. Der zweigeschossige Bau wird gestaltet durch Rundbogenfenster im Erdgeschoss, mit Dreieckgiebeln überkrönte Doppelfenster in der Beletage, ein Dreifach-Fenster am Mittelrisalit mit reichem Dachgebälk. Über der Attikazone Abschluß durch ein verkröpftes Kranzgesims mit Zahnschnittfries, darüber ein altdeutscher Giebelaufsatz in geschwungenen Formen.