Grabenhofenweg 64
{{#vardefine:Koordinate|47.095209665759825°, 15.43752908706665°}}
Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: .
Gut Grabenhofen
Die aktuelle Gestalt des alten, ehemaligen Wein-Gutes lässt auf den ersten Blick nicht erkennen, dass es eine lange Geschichte hat. 1578 verkaufte Erzherzog Karl II. zwei Hubweingärten am Graben dem Christoph Hueber; zu den Anrainern gehörte auch ein Haugg bzw. Hauck, ein Einpacher und Ferdinand Hofmanns Bühl. Diese Weingärten kamen, scheint es, an die Hoffmann auf Grünbühl und Strechau, und wurden 1591 dem Dr. Adam Venediger verkauft. Als dieser, ein Protestant, fort mußte, verkaufte er diesen Besitz dem Rate N. Tschandik. 1612 wird ein Adolf Grueber (v. Grubegg) hier mit einem gemauerten Stock sowie einer Behausung, einem Keller, einer Presse, zwei "Weinzierlein" und einem Garten genannt, anrainend u. a. "an den Weingarten des Hofbarbiers Georg Leupold; alles im Kessel beinander u. bergrechtsfrei". (Luschin, Zeitschr. 21, S. 38, ergänzt)
(Nach Luschin, Rosenberg; Pirchegger, Häuserbuch)