Panoramagasse 95
Aus Baugeschichte
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Panoramahof
Das romantische, zinnengekrönte Schlösschen im Tudor-Stil am zweithöchsten Punkt des Rosenhains gelegen, verdankt seine heutige Gestalt einer vornehmen Grazer Bürgerfamilie. Wie wir aus dem Aquarell von 1825 sehen, war es schon damals ein beliebter Ausflugsort. Als Gast der Familie Pachler war 1827 auch Franz Schubert hier. 1828 erscheint von Joseph Hoffbauer "Heimathliebe eines Steiermärkers. Eine Sammlung vaterländischer Dichtungen", in der für uns Gedicht "Frühlingsmorgen vom Panoramahof bei Graz" von Interesse sind.
(Nach: Luschin, Rosenberg)
Kommentare
Das pittoreske Gebäude, manche sehen darin ein zweites Miramare, ist nicht geschützt. Es wird von seinem derzeitigen Besitzer offensichtlich dem Verfall preisgegeben. Der einzigartige Bau, in dem auch Franz Schubert weilte, sollte umgehend unter Denkmalschutz gestellt werden. Das wurde dem Landeskonservatorat bereits 2010 empfohlen; 2013 wurde neuerlich um Prüfung ersucht, die auch schließlich eingeleitet wurde.
Laukhardt 16:22, 16. Jun. 2013 (CEST)
Erfreulicherweise wurde 2015 mit der Restaurierung der Fassade begonnen.