Grazbachgasse 66

Aus Baugeschichte

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Die Häuser Grazbachgasse Nr.66-72 bilden einen gemeinsamen Komplex, 1925 von Robert Haueisen erbaut. Die sechzehnachsige, fünfgeschossige Fassade zeigt eine reiche architektonische Gliederung. Die Eingangsbereiche rahmen profilierte Wandvorlagen, die bis zum Kordongesims reichen. Die Vertikale betonen vier durch Putzlisenen gebildete Risalite und rustizierte Eckausbildungen, die Horizontale das Kordongesims im 1. Geschoss, das verköpfte Sohlbankgesims im fünften Stockwerk und das in einer Flucht verlaufende Attikageschoss. Im Mittelteil jedes Gebäudes werden im 2., 3. und 4. Geschoss jeweils zwei Fensterachsen durch ein Fensterbankgesims verbunden. Fensterüberdachungen in Form von Dreieckgiebel, Karniesbogen, Kleeblattbogen sowie gerade. Dreieckgiebel mit segmentbogenartigen Öffnungen am Satteldach. Hofseitig befinden sich Loggien mit segmentbogenförmigem Abschluß.