Diskussion:Ruinenweg 50

Aus Baugeschichte

Version vom 29. September 2021, 15:27 Uhr von Laukhardt (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Nach dem Tod der Pächterin 2019 musste der Zugang zur Ruine gesperrt werden, weil Mauerteile herabzufallen drohten. Nach jahrelangem Ringen des Burgvereins ha…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Nach dem Tod der Pächterin 2019 musste der Zugang zur Ruine gesperrt werden, weil Mauerteile herabzufallen drohten. Nach jahrelangem Ringen des Burgvereins hat die Stadt Graz am 28. August 2021 mit dem Burgbesitzer eine Lösung vereinbart. Der Burgherr wollte die Ruine nicht verkaufen, und so einigte man sich auf eine Pacht. „Es ist gelungen, die Zugänglichkeit zur Ruine für die nächsten Jahrzehnte zu sichern“, verkündete Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), nachdem am Freitag der Vertrag unterzeichnet worden war. Er ist frühestens nach 50 Jahren kündbar, die Stadt zahlt einen jährlichen Pachtzins von 40.000 Euro und hat ein Vorkaufsrecht. Um dort wieder eine Gastronomie betreiben zu können, ist eine Erschließung mit Wasser, Kanal und Strom nötig. Die Kostenschätzung dafür plus die Sicherungsarbeiten, um die Ruine überhaupt wieder begehbar zu machen, liegt bei 850.000 Euro. Kooperationen mit dem Zeughaus und dem Kindermuseum sowie ein Ritter-Spielplatz für Kinder sind angedacht. Weitere Ideen: ein Ritterfest, Ritteressen, geführte Vollmondwanderungen etc. Die Stadt pachtet nicht nur die Ruine, sondern auch 22 Hektar Wald und die Cholerakapelle - sie soll in Zukunft ebenfalls öffentlich zugänglich sein (nach ORF).

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.