Diskussion:Universitätsplatz 3a
Ende des historischen Lesesaales?
Der frei über den Vorplatz schwebende "Glasbalken" legt zwar teilweise die alten Fassaden von 1895 frei, wirkt aber doch als Fremdkörper, der den denkmalgeschützten Bibliotheksbau zu erdrücken droht (in den 1950er Jahren hatte man im Süden noch einen Anbau im historischen Stil errichtet). Äußerst verstört reagierten Experten nach dem Studium der Wettbewerbs-Unterlagen im Foyer der UB: der historische Lesesaal mit der Eichenholz-Inneneinrichtung Anton Irschicks und dem filigranen Eisengeländer der Firma Gridl soll ein Hochregal für RARA (besonders seltene Bibliotheks-Exemplare) aufnehmen? Damit wäre das Herzstück der Universitätsbibliothek zerstört. SOKO Altstadt wird deshalb bei Bundesdenkmalamt und Altstadtkommission anfragen, ob das Projekt in dieser Form überhaupt genehmigungsfähig ist. Laukhardt (Diskussion) 20:19, 30. Okt. 2015 (CET)