Johann-Fux-Gasse 25
Aus Baugeschichte
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 48.07" N, 15° 27' 11.74" E
Villa Herrmann
Bemerkenswerte, zweigeschossige Jugendstilvilla in sehr gutem Erhaltungszustand, 1904 von Architekt Josef Hötzl für den ungarischen Großgrundbesitzer Herrmann errichtet. Die differenzierten Putzstrukturen, die Stuckierungen und der blauweiße Sockelkachelfries im Schachbrettmuster im Stil der Wiener Secession um 1900 verleihen dem Gebäude ein einzigartiges Erscheinungsbild. Die schmiedeiserne Umzäunung ebenfalls aus der Erbauungszeit erhalten.
In der Halle im Parterre sieht man noch das große, gut erhaltene Jugendstilfenster, das in den Garten geht. Vom Parterre geht innen eine Holzstiege in den 1. Stock. Neben der Stiege ins Parterre ist im "Verputz" der Name "Hölzl" eingraviert, knapp oberhalb der blau-weißgrauen Kacheln. Der Großvater (Venanzio B.) des Käufers Alfredo Barsuglia war der Vermieter zweier Zimmer in Torre del Lago (Puccini) an Giacomo Puccini; der Vater (Guido) des Käufers war der Chauffeur von Puccini - mit ihm verünglückte Puccini schwer - da wurde seine Zuckerkrankheit entdeckt. (G. Halper).