Dreihackengasse 32: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
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|Textabschnittstitel=Ehem. Leinwanddruckerei bzw. Kotzenfabrik | |Textabschnittstitel=Ehem. Leinwanddruckerei bzw. Kotzenfabrik | ||
|Textabschnitt=Die nach dem Gasthaus an der Ecke zur | |Textabschnitt=Die nach dem Gasthaus an der Ecke zur Maria-Stromberger-Gasse benannte Gasse hieß bis 1870 Kühgasse, weil hier die Bürger ihr Vieh auf die "Tratte" (die Stadt-Weide) trieben. Wie das Luftbild zeigt, ist dieser mächtige Baublock mit seinen dreigeschossigen Pfeilerarkaden an der Südflanke noch vor dem Durchbruch der Rösselmühlgasse entstanden und macht heute den Eindruck eines Hintergebäudes. Er ist für die Grazer Industriegeschichte bedeutend: | ||
1753 erbaute J. G. KOPPITSCH eine Leinwanddruckerei (das heute noch bestehende Objekt Dreihackengasse 28). Der große Block dürfte nach 1839 errichtet worden sein, bis 1858 war er im Besitz von Franz FÜRLER, diesem folgte bis 1862 das 1787 gegründete Bank- und Großhandlungshaus ARNSTEIN UND ESKELES, das damals ein Fabriks-Privileg für eine Loden-, Azor-, Kommisstücher-, und Kotzenfabrik besaß. Danach folgte die NATIONALBANK, seit 1864 STADTGEMEINDE (Marketenderei), 1936 Stadtgemeinde. | 1753 erbaute J. G. KOPPITSCH eine Leinwanddruckerei (das heute noch bestehende Objekt Dreihackengasse 28). Der große Block dürfte nach 1839 errichtet worden sein, bis 1858 war er im Besitz von Franz FÜRLER, diesem folgte bis 1862 das 1787 gegründete Bank- und Großhandlungshaus ARNSTEIN UND ESKELES, das damals ein Fabriks-Privileg für eine Loden-, Azor-, Kommisstücher-, und Kotzenfabrik besaß. Danach folgte die NATIONALBANK, seit 1864 STADTGEMEINDE (Marketenderei), 1936 Stadtgemeinde. | ||
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Aktuelle Version vom 31. Oktober 2025, 12:16 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
Route:Gries Industriezone
47° 4' 2.06" N, 15° 25' 42.82" E
Ehem. Leinwanddruckerei bzw. Kotzenfabrik
Die nach dem Gasthaus an der Ecke zur Maria-Stromberger-Gasse benannte Gasse hieß bis 1870 Kühgasse, weil hier die Bürger ihr Vieh auf die "Tratte" (die Stadt-Weide) trieben. Wie das Luftbild zeigt, ist dieser mächtige Baublock mit seinen dreigeschossigen Pfeilerarkaden an der Südflanke noch vor dem Durchbruch der Rösselmühlgasse entstanden und macht heute den Eindruck eines Hintergebäudes. Er ist für die Grazer Industriegeschichte bedeutend:
1753 erbaute J. G. KOPPITSCH eine Leinwanddruckerei (das heute noch bestehende Objekt Dreihackengasse 28). Der große Block dürfte nach 1839 errichtet worden sein, bis 1858 war er im Besitz von Franz FÜRLER, diesem folgte bis 1862 das 1787 gegründete Bank- und Großhandlungshaus ARNSTEIN UND ESKELES, das damals ein Fabriks-Privileg für eine Loden-, Azor-, Kommisstücher-, und Kotzenfabrik besaß. Danach folgte die NATIONALBANK, seit 1864 STADTGEMEINDE (Marketenderei), 1936 Stadtgemeinde.