Steinfeldstraße 43 (Graz): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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|Bauwerk=Gebäude
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|Textabschnittstitel=Ehem. Prankerhof
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|Textabschnitt=Die Weintazkarte zeigt den „Pranckher Hoff“, also den stattlichen Edelsitz, der 1590 vom inneösterreichischen Kammerrat Hans Harrer unter
dem Namen „Adelspichl“ errichtet worden war. Auffallend ist hier der schöne Taubenkobel im Hof. Die auf der Abbildung weiter rechts sichtbare Kapelle wurde bereits 1616 erwähnt. Ein Jahr später kaufte das „Gut beim alten Gerichtskreuz“ der in der Gegenreformation stark beschäftigte Landeshauptmann und Komtur des Johanniterordens in Fürstenfeld, Heinrich Freiherr von Logau - und zwar für seine „natürlichen“, also unehelichen Kinder! Eine Tochter brachte ihn als Heiratsgut in die Familie Prank ein, von der sich der Name „Prankherhof“ herleitet, wie er von Georg Matthaeus Vischer 1680 in seinem Schlösserbuch abgebildet wurde. Damals bestand der Hof aus zwei Baukörpern, dessen nördlicher zwei Ecktürme aufwies, die auf der Weintazkarte noch zu sehen sind. Um 1800 wurde dieser Teil um zwei Geschosse erhöht (siehe Foto), aber leider 1945 durch Bomben zerstört und durch einen Neubau ersetzt. Einige Baureste sind jedoch in den Häusern Steinfeldgasse 4 und 6 noch erhalten.
|Bildname1=Prankerhof 1681, Vischer.jpg
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|Bildbeschreibung1=Prankerhof nach Vischer
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Version vom 11. August 2024, 16:52 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



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47° 4' 6.28" N, 15° 25' 16.82" E


Ehem. Prankerhof

Die Weintazkarte zeigt den „Pranckher Hoff“, also den stattlichen Edelsitz, der 1590 vom inneösterreichischen Kammerrat Hans Harrer unter dem Namen „Adelspichl“ errichtet worden war. Auffallend ist hier der schöne Taubenkobel im Hof. Die auf der Abbildung weiter rechts sichtbare Kapelle wurde bereits 1616 erwähnt. Ein Jahr später kaufte das „Gut beim alten Gerichtskreuz“ der in der Gegenreformation stark beschäftigte Landeshauptmann und Komtur des Johanniterordens in Fürstenfeld, Heinrich Freiherr von Logau - und zwar für seine „natürlichen“, also unehelichen Kinder! Eine Tochter brachte ihn als Heiratsgut in die Familie Prank ein, von der sich der Name „Prankherhof“ herleitet, wie er von Georg Matthaeus Vischer 1680 in seinem Schlösserbuch abgebildet wurde. Damals bestand der Hof aus zwei Baukörpern, dessen nördlicher zwei Ecktürme aufwies, die auf der Weintazkarte noch zu sehen sind. Um 1800 wurde dieser Teil um zwei Geschosse erhöht (siehe Foto), aber leider 1945 durch Bomben zerstört und durch einen Neubau ersetzt. Einige Baureste sind jedoch in den Häusern Steinfeldgasse 4 und 6 noch erhalten.

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