Schlossstraße 14 (Ybbs an der Donau): Unterschied zwischen den Versionen
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|Textabschnitt=Stift Säusenstein ist eine ehemalige Abtei der Zisterzienser (OCist) am rechten Donauufer in Säusenstein. | |Textabschnitt=Stift Säusenstein ist eine ehemalige Abtei der Zisterzienser (OCist) am rechten Donauufer in Säusenstein. | ||
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Aktuelle Version vom 25. Juli 2024, 13:43 Uhr
Österreich » Niederösterreich » Ybbs an der Donau » 3374
48° 11' 30.30" N, 15° 6' 53.06" E
Schloss Säusenstein, ehem. Zisterzienserabtei Gottestal
Geschichte
Das Kloster wurde 1334 durch Eberhard III. von Wallsee gestiftet und 1336 von Stift Wilhering inkorporiert. Der Name des Klosters war Vallis Dei (Gottestal) wurde aber im Volksmund nach den im Wasser liegenden Felsen - Säusenstein benannt.
Wechselvolle Geschichte durch Türkenkriege, Reformation und Gegenreformation sowie der Dreißigjährige Krieg. 1557 war der Abt des Klosters Anhänger der lutherischen Lehre. In der Zeit der Gegenreformation konnte man im Kloster sogar Theologie studieren. Ab 1703 Neubau. 1789 wurde das Kloster aufgehoben. 1803 viel die Klosterkirche Napoleons Soldaten zum Opfer und brannte aus, die östliche Seitenkapelle blieb bestehen und bildet heute die Loreto-Kapelle. 1856 wurden das Konventsgebäude und Kreuzgangs beim Bau der Westbahn abgerissen.
Baubeschreibung
Heute besteht noch der südliche Trakt. Die Fassade wird durch eine Riesenordnung gegliedert.
Funktion
- 1336 als Zisterzienserabtei "Vallis Dei" gegründet
- 1789 aufgehoben.
- 1796 bis 1800 Militärlazarett.
- 1825 an privat verkauft
- 1939 bis 1945 staatliches Institut für Grünlandwirtschaft
- 1945 bis 1955 Quartier der sowjetischen Besatzungsmacht
- 1955 bis 1979 österreichische Bundesforste
- ab 1979 in Privatbesitz:
- Verein "KukuSinn - Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und Persönlichkeitsbildung"
- LeO LernOrt, Privatschule mit Kinderhaus
- Psychotherapie Praxis
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