Kirchenplatz 6 (Ybbs an der Donau): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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=== Geschichte ===
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Karner, im Kern aus dem 13 Jhd., Teil der alten Ybbser Stadtburg. Reste des Mauerkerns der ehemaligen romanischen Burgkapelle. Auf dem Stich von Matthäus Merian (um 1650) erkennt man eine, heute nicht mehr existierende, den den rechteckigen Baukörper angefügte Halbkreisapsis. Heute ist die Kapelle zu einem Wohnhaus umgestaltet. Eine erste urkundliche Erwähnung des Karners findet sich einer Urkunde von 1369, in der Elsbeth die Witwe des Hans von Ibs eine tägliche Heilige Messe stiftet. 1469 wird das Gebäude bereits St. Michaeliskapelle auf dem Karner zu Ibs genannt. 1775 stiftet Matthias Huber, Fischer in Angern, der Pfarrkirche 150 Gulden mit der Bedingung, dass in der zur Pfarrkirche gehörigen Michaelskappele am Barbaratag ein Lobamt und eine Heilige Messe gehalten werden. Diese Stiftung der Messe am 4. Dezember, am Gedenktag der hl. Barbara dürfte die allmählich Umbenennung in Barbarakapelle bewirkt haben.
Karner, im Kern aus dem 13 Jhd., Teil der alten Ybbser Stadtburg. Reste des Mauerkerns der ehemaligen romanischen Burgkapelle. Auf dem Stich von Matthäus Merian (um 1650) erkennt man eine, heute nicht mehr existierende, den den rechteckigen Baukörper angefügte Halbkreisapsis. Heute ist die Kapelle zu einem Wohnhaus umgestaltet. Eine erste urkundliche Erwähnung des Karners findet sich einer Urkunde von 1369, in der Elsbeth die Witwe des Hans von Ibs eine tägliche Heilige Messe stiftet. 1469 wird das Gebäude bereits St. Michaeliskapelle auf dem Karner zu Ibs genannt. 1775 stiftet Matthias Huber, Fischer in Angern, der Pfarrkirche 150 Gulden mit der Bedingung, dass in der zur Pfarrkirche gehörigen Michaelskappele am Barbaratag ein Lobamt und eine Heilige Messe gehalten werden. Diese Stiftung der Messe am 4. Dezember, am Gedenktag der hl. Barbara dürfte die allmählich Umbenennung in Barbarakapelle bewirkt haben.
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War der Karner im Keller/EG und die Kapelle im OG? Oder waren die Funktionen zeitlich getrennt?
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=== Baubeschreibung ===
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zweigeschoßiges Gebäude; nach Stadtbrand 1716 ohne Turm wieder aufgebaut. Fassade  aus dem 20. Jhd..  
zweigeschoßiges Gebäude; nach Stadtbrand 1716 ohne Turm wieder aufgebaut. Fassade  aus dem 20. Jhd..  
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Version vom 13. Juni 2024, 23:58 Uhr

Österreich » Niederösterreich » Ybbs an der Donau » 3370



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48° 10' 40.76" N, 15° 5' 7.91" E


Barbarakapelle, früher Michaelskapelle

Zwischen der Kirche und der Donaulände

Geschichte

Karner, im Kern aus dem 13 Jhd., Teil der alten Ybbser Stadtburg. Reste des Mauerkerns der ehemaligen romanischen Burgkapelle. Auf dem Stich von Matthäus Merian (um 1650) erkennt man eine, heute nicht mehr existierende, den den rechteckigen Baukörper angefügte Halbkreisapsis. Heute ist die Kapelle zu einem Wohnhaus umgestaltet. Eine erste urkundliche Erwähnung des Karners findet sich einer Urkunde von 1369, in der Elsbeth die Witwe des Hans von Ibs eine tägliche Heilige Messe stiftet. 1469 wird das Gebäude bereits St. Michaeliskapelle auf dem Karner zu Ibs genannt. 1775 stiftet Matthias Huber, Fischer in Angern, der Pfarrkirche 150 Gulden mit der Bedingung, dass in der zur Pfarrkirche gehörigen Michaelskappele am Barbaratag ein Lobamt und eine Heilige Messe gehalten werden. Diese Stiftung der Messe am 4. Dezember, am Gedenktag der hl. Barbara dürfte die allmählich Umbenennung in Barbarakapelle bewirkt haben.

War der Karner im Keller/EG und die Kapelle im OG? Oder waren die Funktionen zeitlich getrennt?

 Baubeschreibung

zweigeschoßiges Gebäude; nach Stadtbrand 1716 ohne Turm wieder aufgebaut. Fassade aus dem 20. Jhd..

 Funktion

  • Karner
  • Kapelle
  • heute Wohnhaus

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Einzelnachweise