Sackstraße 12: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 16: | Zeile 16: | ||
{{TextBilder | {{TextBilder | ||
|Textabschnittstitel=Krebsenkeller-Haus | |Textabschnittstitel=Krebsenkeller-Haus | ||
|Textabschnitt=Großflächiger Gebäudekomplex mit straßenseitig schmalem, tiefgestrecktem Vorderhaus und einer rückwärtigen, bis zum Schloßberg reichenden Vierflügelanlage. Die weitgehend intakt erhaltene Frührenaissance-Gesamtanlage (Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance) zählt mit ihren stimmungsvollen Höfen zu den wichtigsten denkmalgeschützten Ensembles der Grazer Altstadt. | |Textabschnitt=Großflächiger Gebäudekomplex mit straßenseitig schmalem, tiefgestrecktem Vorderhaus und einer rückwärtigen, bis zum Schloßberg reichenden Vierflügelanlage. Die weitgehend intakt erhaltene Frührenaissance-Gesamtanlage (Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance) zählt mit ihren stimmungsvollen Höfen zu den wichtigsten denkmalgeschützten Ensembles der Grazer Altstadt. Vom Schloßberg schaut der Uhrturm direkt zu den Gästen herunter. | ||
Das straßenseitige Giebelhaus wurde mit dem dreiachsigen Überhang am Ende des 16.Jhs., wohl | Das straßenseitige Giebelhaus wurde mit dem dreiachsigen Überhang am Ende des 16.Jhs., wohl über Vorgängerbauten, errichtet und erhielt um 1710 eine barocke Stuckfassade. Im Durchgangshof sind doppelstöckige Renaissance-Arkaden zu bewundern. Das Hinterhaus wurde laut der Inschrift ober dem Gasthaus-Eingang 1538 von durch Jörg Klaindienst erbaut (ab 1662 hieß es das Webersbergische Haus). | ||
Säulenarkaden mit Balustraden und Renaissancefenster machen den „Krebsenkellerhof“ zu einem architektonischen higlight. Seit … spricht man vom "Gasthaus zum Roten Krebsen". Im Obergeschoß des Ostflügels befindet sich eine im profanen Bereich einzig erhaltene, spätgotische (1538) Netzrippenhalle (Mueß-Haus), die zu den ehemaligen Weingärten auf den Schloßberg-Terrassen führt. | |||
Säulenarkaden mit Balustraden und Renaissancefenster machen den „Krebsenkellerhof“ zu einem architektonischen higlight. | |||
Im nördlichen Trakt ist das „Krebsenkeller-Stüberl“ eingerichtet; ein Gang führt in einen winzigen Hofraum, der an das Palais Herberstein (Sackstraße 16) stößt. Der zweite, kleinere Hof stößt an der Ost- und der Nordseite an den Schloßberg-Felsen, hier liegt einer der 20 Eingänge zu den ab 1943 gebauten Luftschutzstollen. | Im nördlichen Trakt ist das „Krebsenkeller-Stüberl“ eingerichtet; ein Gang führt in einen winzigen Hofraum, der an das Palais Herberstein (Sackstraße 16) stößt. Der zweite, kleinere Hof stößt an der Ost- und der Nordseite an den Schloßberg-Felsen, hier liegt einer der 20 Eingänge zu den ab 1943 gebauten Luftschutzstollen. | ||
Version vom 13. Januar 2024, 18:32 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
Route:Herz
47° 4' 19.85" N, 15° 26' 14.28" E
Krebsenkeller-Haus
Das straßenseitige Giebelhaus wurde mit dem dreiachsigen Überhang am Ende des 16.Jhs., wohl über Vorgängerbauten, errichtet und erhielt um 1710 eine barocke Stuckfassade. Im Durchgangshof sind doppelstöckige Renaissance-Arkaden zu bewundern. Das Hinterhaus wurde laut der Inschrift ober dem Gasthaus-Eingang 1538 von durch Jörg Klaindienst erbaut (ab 1662 hieß es das Webersbergische Haus).
Säulenarkaden mit Balustraden und Renaissancefenster machen den „Krebsenkellerhof“ zu einem architektonischen higlight. Seit … spricht man vom "Gasthaus zum Roten Krebsen". Im Obergeschoß des Ostflügels befindet sich eine im profanen Bereich einzig erhaltene, spätgotische (1538) Netzrippenhalle (Mueß-Haus), die zu den ehemaligen Weingärten auf den Schloßberg-Terrassen führt.
Im nördlichen Trakt ist das „Krebsenkeller-Stüberl“ eingerichtet; ein Gang führt in einen winzigen Hofraum, der an das Palais Herberstein (Sackstraße 16) stößt. Der zweite, kleinere Hof stößt an der Ost- und der Nordseite an den Schloßberg-Felsen, hier liegt einer der 20 Eingänge zu den ab 1943 gebauten Luftschutzstollen.