Körösistraße 60: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
Thopf (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Thopf (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
|Bundesland=Steiermark | |Bundesland=Steiermark | ||
|Land=Österreich | |Land=Österreich | ||
|aktuellerStatus= | |aktuellerStatus=seit 2010 abgerissene Gebäude | ||
|Language=de | |Language=de | ||
}} | }} | ||
Version vom 9. September 2022, 15:10 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 56.39" N, 15° 25' 53.44" E
Altbau mit Schopfwalmgiebel
Eines der letzten Häuser in der Körösistraße aus dem 18. Jh., das 1740 genannte Haus des F. Rickj (oder Schickj), muss einem Neubau weichen. Seine Lage zwischen der Straße und dem 1980 aufgelassenen linksufrigen Mühlgang hat wohl auch die Wasserkraft als Energiequelle genutzt, denn bis ins 19. Jh. waren hier Feilenhauer tätig.
Im September 2022 wurde das Gebäude abgerissen.
Kommentare
Im September 2022 wurde das Gebäude abgerissen, was heftige Proteste hervorrief, wiewohl der Abbruch-Bescheid schon vor längerer Zeit erteilt worden war. Die Frage, wie man ein solches Gebäude auf einem kleinen Grundstück sinnvoll hätte nutzen können, wurde u. a. durch Hinweise auf das spät denkmalgeschützte Haus Grüne Gasse 17 beantwortet, wo sich ein Gasthaus etablierte, umgeben von einem Sitzgarten.
Werbe-Renderings zeigen nun einen 5geschossigen Neubau, der vom kleinen, nur 735 m2 großen Grundstück kaum etwas übrig lässt. Die vom Flächenwidmungsplatz vorgegebene maximale Baudichte von 2 dürfte bei diesem Bau wohl kaum eingehalten werden können. Laukhardt (Diskussion) 15:52, 11. Sep. 2022 (CEST)
Mitte August 2024 ist der Rohbau vollendet. Er zeigt, wie in Graz noch immer ohne Rücksicht auf Grünraum und Nachbarn verdichtet wird.