Johann-Fux-Gasse 25: Unterschied zwischen den Versionen
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In der Halle im Parterre sieht man noch das große, gut erhaltene Jugendstilfenster, das in den Garten geht. Vom Parterre geht innen eine Holzstiege in den 1. Stock. Neben der Stiege ins Parterre ist im "Verputz" der Name "Hölzl" eingraviert, knapp oberhalb der blau-weißgrauen Kacheln. | In der Halle im Parterre sieht man noch das große, gut erhaltene Jugendstilfenster, das in den Garten geht. Vom Parterre geht innen eine Holzstiege in den 1. Stock. Neben der Stiege ins Parterre ist im "Verputz" der Name "Hölzl" eingraviert, knapp oberhalb der blau-weißgrauen Kacheln. | ||
Nach dem Krieg war die Villa von den Engländern besetzt, die Eigentümer (Herrmann) durften aber im Keller wohnen, wo Herr Herrmann am Heiligen Abend 1946 gestorben ist. Die Familie von Frau Herrmann (geb. Bagdy) erbte dann die Villa. 1958 wurde sie an die jetzige Besitzerfamilie Barsuglia verkauft. Der Großvater (Venanzio B.) des Käufers Alfredo Barsuglia war der Vermieter zweier Zimmer in Torre del Lago (Puccini) an Giacomo Puccini; der Vater (Guido) des Käufers war der Chauffeur von Puccini - mit ihm verünglückte Puccini schwer - da wurde seine Zuckerkrankheit entdeckt. (Nach G. Halper). | Nach dem Krieg war die Villa von den Engländern besetzt, die Eigentümer (Herrmann) durften aber im Keller wohnen, wo Herr Herrmann am Heiligen Abend 1946 gestorben ist. Die Familie von Frau Herrmann (geb. Bagdy) erbte dann die Villa. 1958 wurde sie an die jetzige Besitzerfamilie Barsuglia verkauft. Der Großvater (Venanzio B.) des Käufers Alfredo Barsuglia war der Vermieter zweier Zimmer in Torre del Lago (Puccini) an Giacomo Puccini; der Vater (Guido) des Käufers war der Chauffeur von Puccini - mit ihm verünglückte Puccini schwer - da wurde seine Zuckerkrankheit entdeckt. | ||
1972/73 wäre die Villa beinahe einem Wohnprojekt zum Opfer gefallen, aber Anrainer wehrten sich nach Kräften, und so wurde es 1973 unter Denkmalschutz gestellt. 2016 wurde die Villa originalgetreu restauriert, die Fassade wieder von der zwischenzeitlichen Blaufärbung auf ein diskretes Grau zurückgeführt. (Nach G. Halper). | |||
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|Bildbeschreibung1=(Foto AGIS - 2002) | |Bildbeschreibung1=(Foto AGIS - 2002) | ||
Aktuelle Version vom 18. September 2021, 18:28 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 48.07" N, 15° 27' 11.74" E
Villa Herrmann
In der Halle im Parterre sieht man noch das große, gut erhaltene Jugendstilfenster, das in den Garten geht. Vom Parterre geht innen eine Holzstiege in den 1. Stock. Neben der Stiege ins Parterre ist im "Verputz" der Name "Hölzl" eingraviert, knapp oberhalb der blau-weißgrauen Kacheln.
Nach dem Krieg war die Villa von den Engländern besetzt, die Eigentümer (Herrmann) durften aber im Keller wohnen, wo Herr Herrmann am Heiligen Abend 1946 gestorben ist. Die Familie von Frau Herrmann (geb. Bagdy) erbte dann die Villa. 1958 wurde sie an die jetzige Besitzerfamilie Barsuglia verkauft. Der Großvater (Venanzio B.) des Käufers Alfredo Barsuglia war der Vermieter zweier Zimmer in Torre del Lago (Puccini) an Giacomo Puccini; der Vater (Guido) des Käufers war der Chauffeur von Puccini - mit ihm verünglückte Puccini schwer - da wurde seine Zuckerkrankheit entdeckt.
1972/73 wäre die Villa beinahe einem Wohnprojekt zum Opfer gefallen, aber Anrainer wehrten sich nach Kräften, und so wurde es 1973 unter Denkmalschutz gestellt. 2016 wurde die Villa originalgetreu restauriert, die Fassade wieder von der zwischenzeitlichen Blaufärbung auf ein diskretes Grau zurückgeführt. (Nach G. Halper).