Königsmühlstraße 5: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnittstitel=Cottage-Villa an der Stelle der Königsmühle
|Textabschnittstitel=Wohnhaus der ehemaligen Königsmühle
|Textabschnitt=Der österreichische Architekturkritiker Friedrich Achleitner schreibt in seinem Werk "Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band II" auf S. 408: Hilmteichstraße 101-105, Königsmühlstraße 1, 2, 4, 5 - 11, Unter Schönbrunnstraße 4. Einfamilienhäuser des Wohnungsfürsorgevereins für Steiermark, Entwurf: Andreas Gisshammer, 1912/13. Die Siedlung besteht aus 11 Häusern mit Wohnflächen um 90 m2 auf Grundstücken mit etwa 500 m2. Die Architektur ist ... etwas von Olbrich beeinflußt, liebenswürdig, wenn auch betulich-kleinbürgerlich. Insgesamt jedoch ein interessantes, wohl seltenes Ensemble der späten Cottage-Bewegung.
|Textabschnitt=Ein Plan von ca. 1870 lokalisierte die Mühle zwischen dem Kroisbach und dem Mühlkanal, ziemlich genau an der Stelle des heutigen Hauses. Bei näherer Betrachtung fiel auf, dass sich der Bau von allen anderen Gebäuden der denkmalgeschützten Siedlung abhebt: er steht etwas schräg zur Straße und die Schopfwalmgiebel an den Längsseiten markieren ihn als nicht im Cottage-Stil erbaut. Somit haben wir hier das etwas veränderte Wohnhaus der Königsmühle vor uns, ein wichtiges Industrie-Denkmal!
 
Der österreichische Architekturkritiker Friedrich Achleitner schreibt in seinem Werk "Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band II" auf S. 408: Hilmteichstraße 101-105, Königsmühlstraße 1, 2, 4, 5 - 11, Unter Schönbrunnstraße 4. Einfamilienhäuser des Wohnungsfürsorgevereins für Steiermark, Entwurf: Andreas Gisshammer, 1912/13. Die Siedlung besteht aus 11 Häusern mit Wohnflächen um 90 m2 auf Grundstücken mit etwa 500 m2. Die Architektur ist ... etwas von Olbrich beeinflußt, liebenswürdig, wenn auch betulich-kleinbürgerlich. Insgesamt jedoch ein interessantes, wohl seltenes Ensemble der späten Cottage-Bewegung.


Quellen: Achleitner (wie oben), 1983 ; Lettl/Kramer-Drauberg, Jugendstil in Graz, 2004 (mit mehreren Fotos von Häusern dieser Siedlung).
Quellen: Achleitner (wie oben), 1983 ; Lettl/Kramer-Drauberg, Jugendstil in Graz, 2004 (mit mehreren Fotos von Häusern dieser Siedlung).
Die Villa wurde nach dem verhinderten Abbruch der Villa [[Hilmteichstraße 105]] mit den
übrigen Objekten 2016 unter Denkmalschutz gestellt.
Nach einem Plan von ca. 1870 lag die Mühle zwischen dem Kroisbach und dem Mühlkanal, ziemlich genau an der Stelle des heutigen Hauses.
|Bildname1=Königsmühlstraße 5.JPG
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Version vom 27. August 2021, 11:39 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8041



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47° 5' 14.32" N, 15° 27' 34.56" E


Wohnhaus der ehemaligen Königsmühle

Ein Plan von ca. 1870 lokalisierte die Mühle zwischen dem Kroisbach und dem Mühlkanal, ziemlich genau an der Stelle des heutigen Hauses. Bei näherer Betrachtung fiel auf, dass sich der Bau von allen anderen Gebäuden der denkmalgeschützten Siedlung abhebt: er steht etwas schräg zur Straße und die Schopfwalmgiebel an den Längsseiten markieren ihn als nicht im Cottage-Stil erbaut. Somit haben wir hier das etwas veränderte Wohnhaus der Königsmühle vor uns, ein wichtiges Industrie-Denkmal!

Der österreichische Architekturkritiker Friedrich Achleitner schreibt in seinem Werk "Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert, Band II" auf S. 408: Hilmteichstraße 101-105, Königsmühlstraße 1, 2, 4, 5 - 11, Unter Schönbrunnstraße 4. Einfamilienhäuser des Wohnungsfürsorgevereins für Steiermark, Entwurf: Andreas Gisshammer, 1912/13. Die Siedlung besteht aus 11 Häusern mit Wohnflächen um 90 m2 auf Grundstücken mit etwa 500 m2. Die Architektur ist ... etwas von Olbrich beeinflußt, liebenswürdig, wenn auch betulich-kleinbürgerlich. Insgesamt jedoch ein interessantes, wohl seltenes Ensemble der späten Cottage-Bewegung.

Quellen: Achleitner (wie oben), 1983 ; Lettl/Kramer-Drauberg, Jugendstil in Graz, 2004 (mit mehreren Fotos von Häusern dieser Siedlung).

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