Bürgergasse 4: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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|Textabschnittstitel=Ehem. Palais Lengheimb
|Textabschnittstitel=Ehem. Palais Lengheimb
|Textabschnitt=Vierflügeliges Renaissancepalais mit polygonalem Eckerker und manieristischer Stein-Portalrahmung, 1577 dreigeschossig erbaut, im 2.V.18.Jh. aufgestockt. Im Innenhof dreigeschossige Arkadengänge mit Renaissance-Sgraffiti (1994 freigelegt).
|Textabschnitt=Vierflügeliges Renaissancepalais mit polygonalem Eckerker und manieristischer Stein-Portalrahmung, 1577 dreigeschossig erbaut, im 2.V.18.Jh. aufgestockt. Im Innenhof dreigeschossige Arkadengänge mit Renaissance-Sgraffiti (1994 freigelegt).


Das Haus wurde nach einer Urkunde im Landesarchiv am 24.12.1564 von den Erben von Hanns Ernreich an den Maler Cäsar Pämbstl verkauft. Dieser aus Italien stammende Künstler hieß eigentlich Leonardo Cesario, wurde aber nach seinem Utensil auf Pambstl oder Pämbstl eingedeutscht, was Pinsel meint. Auch als Zesarius oder Caesarius scheint er in Urkunden auf. Es darf angenommen werden, dass die mit der Jahreszahl 1577 datierte Sgraffiti von ihm stammen. Im Häuserbuch von Luschin-Ebengreuth (Popelka, Band I) wurden irrig die Adressen Hofgasse 4 und Bürgergasse 3 angegeben. (aus: Laukhardt, Pämbstl).
Das Haus wurde nach einer Urkunde im Landesarchiv am 24.12.1564 von den Erben von Hanns Ernreich an den Maler Cäsar Pämbstl verkauft. Dieser aus Italien stammende Künstler hieß eigentlich Leonardo Cesario, wurde aber nach seinem Utensil auf Pambstl oder Pämbstl eingedeutscht, was Pinsel meint. Auch als Zesarius oder Caesarius scheint er in Urkunden auf. Es darf angenommen werden, dass die mit der Jahreszahl 1577 datierte Sgraffiti von ihm stammen. Im Häuserbuch von Luschin-Ebengreuth (Popelka, Band I) wurden irrig die Adressen Hofgasse 4 und Bürgergasse 3 angegeben. (aus: Laukhardt, Pämbstl).

Version vom 11. August 2018, 14:17 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010

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47° 4' 17.21" N, 15° 26' 30.87" E


Ehem. Palais Lengheimb

Vierflügeliges Renaissancepalais mit polygonalem Eckerker und manieristischer Stein-Portalrahmung, 1577 dreigeschossig erbaut, im 2.V.18.Jh. aufgestockt. Im Innenhof dreigeschossige Arkadengänge mit Renaissance-Sgraffiti (1994 freigelegt).


Das Haus wurde nach einer Urkunde im Landesarchiv am 24.12.1564 von den Erben von Hanns Ernreich an den Maler Cäsar Pämbstl verkauft. Dieser aus Italien stammende Künstler hieß eigentlich Leonardo Cesario, wurde aber nach seinem Utensil auf Pambstl oder Pämbstl eingedeutscht, was Pinsel meint. Auch als Zesarius oder Caesarius scheint er in Urkunden auf. Es darf angenommen werden, dass die mit der Jahreszahl 1577 datierte Sgraffiti von ihm stammen. Im Häuserbuch von Luschin-Ebengreuth (Popelka, Band I) wurden irrig die Adressen Hofgasse 4 und Bürgergasse 3 angegeben. (aus: Laukhardt, Pämbstl).

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