Leonhardstraße 22: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnitt=Dreigeschossiges Miethaus, mit glatter Front, schlichten Fensterrahmungen und hölzernen Fensterläden. Im Kern 17./18. Jahrhundert, Adaptierungen 1856 von Carl Follius für August Vinzenz Ambrosi bzw. 1866 Einbau von Verkaufsgewölben im Keller von Gustav Grebner für Anton Hauser. Veränderungen des Erdgeschoßes 1954 und 1958.  
|Textabschnitt=Dreigeschossiges Miethaus, mit glatter Front, schlichten Fensterrahmungen und hölzernen Fensterläden. Im Kern 17./18. Jahrhundert, Adaptierungen 1856 von Carl Follius für August Vinzenz Ambrosi bzw. 1866 Einbau von Verkaufsgewölben im Keller von Gustav Grebner für Anton Hauser. Veränderungen des Erdgeschoßes 1954 und 1958.
Als Besitzer des Hauses wird schon 1754 ein M. A. Pfeifer genannt, danach war das Haus Sitz des landschaftlichen Profosen (oberster Polizeibeamter). 1790 war es im Besitz von M. Freiherr von Kavanagh, Generalmajor, der sich 1797 von der Untertänigkeit freikaufte. Am 30. Aug. 1797 kaufte Grafen Leopold von Königsacker dem Joseph Gottlieb Freiherrn von Hingenau den zum Gute St. Joseph gehörigen Garten samt dem Haus ab. verkaufte den "Freigarten" am 26. Mai 1798 an Joachim Grafen von Lengheim um 6000 Gulden. Von diesem erwarb Gottfried Lebitsch den 2. Jänner 1804 den Freigarten und das Haus. Den 30. Oct. 1809 kaufte bei der Versteigerung der Anna Lebitschschen Konkursmasse Herr Claudius von Scherer, Gubernialrath und Professor der Landwirtschaft, Haus und Garten um 11430 Gulden.  Scherer schenkte am 14. Juni 1830 seiner Tochter Friderike von Scherer Haus und Garten. Die folgenden Besitzer waren: 1838 F. v. Kathrein, 1853 Dr. F. Archer, 1870 und 1900 Anton Hauser, 1927 M. Carminati. Durch den großen Garten wurde die Schillerstraße gelegt und er selbst größtenteils verbaut.
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|Bildbeschreibung1=(Foto AGIS - 2002)
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Version vom 19. Juni 2018, 17:05 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 4' 19.57" N, 15° 27' 4.69" E


"Norica"-Haus, ehem. Profosenhaus

Dreigeschossiges Miethaus, mit glatter Front, schlichten Fensterrahmungen und hölzernen Fensterläden. Im Kern 17./18. Jahrhundert, Adaptierungen 1856 von Carl Follius für August Vinzenz Ambrosi bzw. 1866 Einbau von Verkaufsgewölben im Keller von Gustav Grebner für Anton Hauser. Veränderungen des Erdgeschoßes 1954 und 1958. Als Besitzer des Hauses wird schon 1754 ein M. A. Pfeifer genannt, danach war das Haus Sitz des landschaftlichen Profosen (oberster Polizeibeamter). 1790 war es im Besitz von M. Freiherr von Kavanagh, Generalmajor, der sich 1797 von der Untertänigkeit freikaufte. Am 30. Aug. 1797 kaufte Grafen Leopold von Königsacker dem Joseph Gottlieb Freiherrn von Hingenau den zum Gute St. Joseph gehörigen Garten samt dem Haus ab. verkaufte den "Freigarten" am 26. Mai 1798 an Joachim Grafen von Lengheim um 6000 Gulden. Von diesem erwarb Gottfried Lebitsch den 2. Jänner 1804 den Freigarten und das Haus. Den 30. Oct. 1809 kaufte bei der Versteigerung der Anna Lebitschschen Konkursmasse Herr Claudius von Scherer, Gubernialrath und Professor der Landwirtschaft, Haus und Garten um 11430 Gulden. Scherer schenkte am 14. Juni 1830 seiner Tochter Friderike von Scherer Haus und Garten. Die folgenden Besitzer waren: 1838 F. v. Kathrein, 1853 Dr. F. Archer, 1870 und 1900 Anton Hauser, 1927 M. Carminati. Durch den großen Garten wurde die Schillerstraße gelegt und er selbst größtenteils verbaut.

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