Krottendorfer Straße 104: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnittstitel=Ehem. Ansitz Krottenstein
|Textabschnittstitel=Ehem. Ansitz Krottenstein, jetzt Alt-Grottenhof
|Textabschnitt=Urkundlich wird erstmals 1360 im Urbar des Stiftes Admont (dem das Schloß St. Martin gehörte) ein größerer und ein kleinerer Hof genannt. Im Jahre 1490 (wohl 1590?) kaufte Johann von Paar den Plattlhof, den größeren der beiden. Erzherzog Ferdinand befreite den Hof von der Untertänigkeit, und Paar nannte ihn "Krottenstein". "Carolus Iosephus, des heil.römischen Reichs Graf von Paar Freyherr auf Hartberg und Krottenstein, Herr der Herrschafft" Fürstenfeld" ....
|Textabschnitt=Urkundlich wird erstmals 1360 im Urbar des Stiftes Admont (dem das Schloß St. Martin und die Ortschaft Krottendorf gehörte) ein größerer und ein kleinerer Hof genannt. Im Jahre 1590 kaufte Johann von Paar den Plattlhof, den größeren der beiden. Erzherzog Ferdinand befreite den Hof von der Untertänigkeit, und Paar nannte dem Edelhof "Krottenstein". 1622 verkaufte sein Nachkomme Rudolf Freiherr von Paar den Hof zusammen mit einigen anderen, im Grazer Feld gelegen Gütern an den Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg. Krottenstein gehört später zum Besitz des Stiftes St. Lambrecht und wird nach der Auflösung des Stiftes 1786 von den Freiherren Emil und Adolf Egger erworben. 1867 wird das Gut "Krottenstein" vom Lande Steiermark zur Schaffung einer Landes-Ackerbauschule vorerst gepachtet und später als Eigentum erworben.  
Es geht im 17. Jahrhundert in den Besitz der Fürsten von Eggenberg über, gehört später zum Besitz des Stiftes St. Lambrecht und wird dann von den Freiherren Emil und Adolf Egger erworben. 1867 wird das Gut "Krottenstein" vom Lande Steiermark zur Schaffung einer Landes-Ackerbauschule vorerst gepachtet und später als Eigentum erworben.  
 


(Nach Baravalle, Burgen; Geschichte von Alt-Grottenhof)
(Nach Baravalle, Burgen; Geschichte von Alt-Grottenhof)

Version vom 24. Juli 2017, 11:11 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020

Route:Wetzelsdorf


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47° 2' 49.16" N, 15° 23' 11.34" E


Ehem. Ansitz Krottenstein, jetzt Alt-Grottenhof

Urkundlich wird erstmals 1360 im Urbar des Stiftes Admont (dem das Schloß St. Martin und die Ortschaft Krottendorf gehörte) ein größerer und ein kleinerer Hof genannt. Im Jahre 1590 kaufte Johann von Paar den Plattlhof, den größeren der beiden. Erzherzog Ferdinand befreite den Hof von der Untertänigkeit, und Paar nannte dem Edelhof "Krottenstein". 1622 verkaufte sein Nachkomme Rudolf Freiherr von Paar den Hof zusammen mit einigen anderen, im Grazer Feld gelegen Gütern an den Fürsten Johann Ulrich von Eggenberg. Krottenstein gehört später zum Besitz des Stiftes St. Lambrecht und wird nach der Auflösung des Stiftes 1786 von den Freiherren Emil und Adolf Egger erworben. 1867 wird das Gut "Krottenstein" vom Lande Steiermark zur Schaffung einer Landes-Ackerbauschule vorerst gepachtet und später als Eigentum erworben. (Nach Baravalle, Burgen; Geschichte von Alt-Grottenhof)

Kommentare

Bei der Darstellung des denkmalgeschützten Gebäude von Alt-Grottenhof gibt es Verwirrung. Die in der Denkmalliste angeführten Hausnummern stimmen weder mit der Wirklichkeit, noch mit der Darstellung in den digitalen Stadtplänen überein. Dennoch kann gesagt werden, dass praktisch alle Objekte unter Schutz stehen.

Im Jahre 2017 - gerade im Jubiläumsjahr - werden wieder einmal Verkaufsabsichten des Landes Steiermark öffentlich bekannt. Gegen die damit verbundene Zerstörung landwirtschaftlicher Flächen treten Bürgerinitiativen auf den Plan.

Laukhardt (Diskussion) 12:15, 24. Jul. 2017 (CEST)

Einzelnachweise

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