Leechgasse 52: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
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|Bildbeschreibung4=Einfahrt vor Sanierung | |Bildbeschreibung4=Einfahrt vor Sanierung | ||
|Bildname5=Villa Hartenau, Eingang.JPG | |Bildname5=Villa Hartenau, Eingang.JPG | ||
|Bildbeschreibung5=Eingangsfront neu | |||
|Aufnahmejahr5=Laukhardt 2016 | |||
|Bildname6=Villa Hartenau, Gartenfront neu.JPG | |||
|Bildname7=Villa Hartenau, Foyer.JPG | |Bildname7=Villa Hartenau, Foyer.JPG | ||
|Bildbeschreibung7=Stiegenaufgang | |Bildbeschreibung7=Stiegenaufgang | ||
Version vom 24. Februar 2016, 18:21 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 38.48" N, 15° 27' 23.56" E
Villa Hartenau
Villa, Stallgebäude und Stöckl wurden vermutlich um 1880 im Auftrag von Felix Baron Bruselle erbaut, der sie später an Alexander Graf Hartenau veräußerte. Zu der Anlage mit den Gebäuden in neubarocker Formensprache gehört eine weitläufige Parkanlage mit einem Springbrunnenbassin und einem gotisierenden Pumpbrunnen; eine Buche und eine Roteiche sind als Naturdenkmal im Grundbuch vermerkt. Das Hauptgebäude erlitt während der Kriegs- und Nachkriegszeit erhebliche Beschädigungen; Adaptierungsarbeiten im Laufe des 20. Jahrhundert.
Ca. im Jahr 2012 wurde im Park eine Wohnanlage erstellt, siehe Leechgasse 50.
Kommentare
Lange, nachdem die Neubauten im ehemaligen, vom Grundstück abgetrennten Park westlich der Villa, abgeschlossen waren, blieb das Hauptgebäude in einem kläglichen Zustand. Die Befürchtungen vieler Anrainer, dass auch dieses leerstehende Objekt abgerissen werden könnte, bestätigten sich glücklicherweise nicht. In den Jahren 2014 und 2015 wurde die denkmalgeschützte Villa umfassend saniert, um sie "in ihrer ursprünglichen Konzeption wieder herzustellen. Negative Eingriffe der letzten Jahrzehnte - wie Fluchttreppen oder Dachgaupe - wurden rückgebaut und mit einem qualitätsvollen Dachausbau sollte die Adaptierung für neue Nutzungen erfolgen... auch die zum Großteil erhaltende Stuckausstattung der Repräsentationsräume, die renovierten originalen Böden, Türen und Fenster zeigen großes Einfühlungsvermögen seitens des Bauherrn ..." (Gertraud Strempfl-Ledl in ISG-Magazin 04-2015).