Diskussion:Hilmteichstraße 105: Unterschied zwischen den Versionen
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Trotz der besonderen Wertung des Architekturfachmanns ist die einzigartige Siedlung weder in eine Altstadt-Schutzzone aufgenommen worden, noch konnte sich das Denkmalamt entschließen, sie unter Schutz zu stellen. SOKO Altstadt hat schon 2011 das Ensemble in seinen Vorschlag für einen "Schutz-Kataster" aufgenommen; der Politik war es jedoch bisher kein Anliegen, diese Anregungen ernst zu nehmen. | Trotz der besonderen Wertung des Architekturfachmanns ist die einzigartige Siedlung weder in eine Altstadt-Schutzzone aufgenommen worden, noch konnte sich das Denkmalamt entschließen, sie unter Schutz zu stellen. SOKO Altstadt hat schon 2011 das Ensemble in seinen Vorschlag für einen "Schutz-Kataster" aufgenommen; auch die Ausweisung als Villenviertel wurde bei der Stadtplanung eingereicht. Der Grazer Stadt-Politik war es jedoch bisher kein Anliegen, diese Anregungen ernst zu nehmen. | ||
Nun zeigen sich die dramatischen Folgen: Im Jänner 2016 hat die Baubehörde den entsetzten Anrainern mitgeteilt, dass dem Abbruchantrag des Hausbesitzers stattgegeben wurde. Damit wird die Zerstörung einer einmaligen Gruppe von schmucken Villen nach 100 Jahren der Todesstoß versetzt. Unglaublich, und diese Stadt war einmal Kulturhauptstadt! | Nun zeigen sich die dramatischen Folgen: Im Jänner 2016 hat die Baubehörde den entsetzten Anrainern mitgeteilt, dass dem Abbruchantrag des Hausbesitzers stattgegeben wurde. Damit wird die Zerstörung einer einmaligen Gruppe von schmucken Villen nach 100 Jahren der Todesstoß versetzt. Unglaublich, und diese Stadt war einmal Kulturhauptstadt! | ||
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Version vom 13. Januar 2016, 21:27 Uhr
Trotz der besonderen Wertung des Architekturfachmanns ist die einzigartige Siedlung weder in eine Altstadt-Schutzzone aufgenommen worden, noch konnte sich das Denkmalamt entschließen, sie unter Schutz zu stellen. SOKO Altstadt hat schon 2011 das Ensemble in seinen Vorschlag für einen "Schutz-Kataster" aufgenommen; auch die Ausweisung als Villenviertel wurde bei der Stadtplanung eingereicht. Der Grazer Stadt-Politik war es jedoch bisher kein Anliegen, diese Anregungen ernst zu nehmen. Nun zeigen sich die dramatischen Folgen: Im Jänner 2016 hat die Baubehörde den entsetzten Anrainern mitgeteilt, dass dem Abbruchantrag des Hausbesitzers stattgegeben wurde. Damit wird die Zerstörung einer einmaligen Gruppe von schmucken Villen nach 100 Jahren der Todesstoß versetzt. Unglaublich, und diese Stadt war einmal Kulturhauptstadt! Laukhardt (Diskussion) 20:00, 13. Jan. 2016 (CET)