Idlhofgasse 42: Unterschied zwischen den Versionen
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|Textabschnitt=Dieses zweigeschossige, traufseitig zur Straße stehende Vorstadthaus aus dem 18. Jh. zeichnet sich durch eine im Hof gelegene hölzerne Treppe mit anschließendem Balkon aus. Es ist einer der letzten Bauten des ehemals auch "Elendgasse" genannten Straßenzuges; dieser Name verwies auf die am Ende der Gasse, in der Nähe des "Lazaretts" im Pestjahr 1680 errichteten hölzernen Keuschen, in denen die von der Krankheit befallenen dahinsiechten (später gab es unweit dieser Stelle in der Steinfeldgasse das "Sunder-Siechenhaus" des Magistrats) | |Textabschnitt=Dieses zweigeschossige, traufseitig zur Straße stehende Vorstadthaus aus dem 18. Jh. zeichnet sich durch eine im Hof gelegene hölzerne Treppe mit anschließendem Balkon aus. Es ist einer der letzten Bauten des ehemals auch "Elendgasse" genannten Straßenzuges; dieser Name verwies auf die am Ende der Gasse, in der Nähe des "Lazaretts" im Pestjahr 1680 errichteten hölzernen Keuschen, in denen die von der Krankheit befallenen dahinsiechten (später gab es unweit dieser Stelle in der Steinfeldgasse das "Sunder-Siechenhaus" des Magistrats). | ||
Von den noch in der Kunsttopographie von 1984 beschriebenen prominenten Altbauten sind drei wichtige Adressen nicht mehr vorhanden: der "Seitzerhof" auf Nr. 5, der "Idlhof" auf Nr. 18-26 (dessen Reste noch im Bereich der Lederfabrik Rieckh zu sehen waren)und das malerische Eckhaus Prankergasse 24, vom Freiherrn von Webersberg Ende des 17. Jhs. errichtet; leider sind beim Abbruch und Neubau vor kurzem auch die Ecknische mit der hl. Anna, Maria das Lesen lehrend und die Nische in der Prankergasse mit dem Johann Jakob Schoy zugeschriebenen hl. Nepomuk "verschwunden". | |||
Von den noch in der Kunsttopographie von 1984 beschriebenen prominenten Altbauten sind | |||
Lediglich am engen Beginn der Niesenbergergasse ist die stark vereinfachte Fassade vom Ansitz "Wintersgrün" [[Idlhofgasse 11]] noch vorhanden, leider wurde seit 1984 auch der Rest der Wappentafel entfernt. | Lediglich am engen Beginn der Niesenbergergasse ist die stark vereinfachte Fassade vom Ansitz "Wintersgrün" [[Idlhofgasse 11]] noch vorhanden, leider wurde seit 1984 auch der Rest der Wappentafel entfernt. | ||
(Nach Friedl, Idlhofgasse bzw. ÖKT 1984) | |||
|Bildname3=Idlhofgasse 42.JPG | |||
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[[Kategorie: Schutz-Kataster Gries]][[Kategorie:ab 2000 abgerissene Gebäude]] | [[Kategorie: Schutz-Kataster Gries]][[Kategorie:ab 2000 abgerissene Gebäude]] | ||
Version vom 21. März 2015, 19:41 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 2.79" N, 15° 25' 24.46" E
Ehem. Großhandel Agnello
Von den noch in der Kunsttopographie von 1984 beschriebenen prominenten Altbauten sind drei wichtige Adressen nicht mehr vorhanden: der "Seitzerhof" auf Nr. 5, der "Idlhof" auf Nr. 18-26 (dessen Reste noch im Bereich der Lederfabrik Rieckh zu sehen waren)und das malerische Eckhaus Prankergasse 24, vom Freiherrn von Webersberg Ende des 17. Jhs. errichtet; leider sind beim Abbruch und Neubau vor kurzem auch die Ecknische mit der hl. Anna, Maria das Lesen lehrend und die Nische in der Prankergasse mit dem Johann Jakob Schoy zugeschriebenen hl. Nepomuk "verschwunden". Lediglich am engen Beginn der Niesenbergergasse ist die stark vereinfachte Fassade vom Ansitz "Wintersgrün" Idlhofgasse 11 noch vorhanden, leider wurde seit 1984 auch der Rest der Wappentafel entfernt.
(Nach Friedl, Idlhofgasse bzw. ÖKT 1984)Kommentare
Laukhardt (Diskussion) 13:26, 20. Mär. 2015 (CET) Soeben erfahren wir, dass für ein Bauvorhaben an dieser Stelle ein Bebauungsplan notwendig gewesen wäre; ein solcher ist aber nicht erstellt worden. Was ist los mit der Stadtplanung?
Laukhardt (Diskussion) 12:58, 21. Mär. 2015 (CET)Einzelnachweise