Griesgasse 48: Unterschied zwischen den Versionen
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|Textabschnittstitel=Backhaus "Zum Griesbäcker" | |||
|Textabschnitt=Schon 1663 wird das Backhaus im Besitze von H. Paurs erwähnt. Während der Pestzeit 1680 wurde hier der "Bauernbäck" erwähnt. 1769 scheint Franz Xaver Seel als Besitzer auf, von dem auch die heute nicht mehr erkennbaren Initialen "F.X.S" im Schlußstein des Haustores hinwiesen. Auch die auf den Kämpfern des Portals eingravierte Jahreszahl "17" "88" wies auf einen weiteren Umbau hin. Der Grazer Baumeister GEORG HAUBERRISSER der Ältere hat 1832 gartenseitig einen Anbau geschaffen und das Gebäude innen umgebaut (Backstube, Stiegenhaus). 1938 wurde am Giebel des leicht vorspringenden Risaliten mit einem Fresko (säender Bauer, Brezel-Zunftzeichen, Jahreszahl 1788) versehen. Das Haus ist bis in die jüngste Zeit Bäckerei geblieben. | |||
Schon 1663 wird das Backhaus im Besitze von H. Paurs erwähnt. Während der Pestzeit 1680 wurde hier der "Bauernbäck" erwähnt. 1769 scheint Franz Xaver Seel als Besitzer auf, von dem auch die heute nicht mehr erkennbaren Initialen "F.X.S" im Schlußstein des Haustores hinwiesen. Auch die auf den Kämpfern des Portals eingravierte Jahreszahl "17" "88" wies auf einen weiteren Umbau hin. Der Grazer Baumeister GEORG HAUBERRISSER der Ältere hat 1832 gartenseitig einen Anbau geschaffen und das Gebäude innen umgebaut (Backstube, Stiegenhaus). 1938 wurde am Giebel des leicht vorspringenden Risaliten mit einem Fresko (säender Bauer, Brezel-Zunftzeichen, Jahreszahl 1788) versehen. Das Haus ist bis in die jüngste Zeit Bäckerei geblieben. | |||
Aus mehreren Häusern zusammengebautes barockes Schopfwalmgiebelhaus mit Giebel und erkerartig vorspringendem Bäckerladen zur Griesgasse. Der einzige in Graz noch erhaltene originale Bäckerladenvorbau. Westlich anschließende, gemauerte Hofeinfahrt und zweigeschossiger Gartentrakt des 19. Jhs. | Aus mehreren Häusern zusammengebautes barockes Schopfwalmgiebelhaus mit Giebel und erkerartig vorspringendem Bäckerladen zur Griesgasse. Der einzige in Graz noch erhaltene originale Bäckerladenvorbau. Westlich anschließende, gemauerte Hofeinfahrt und zweigeschossiger Gartentrakt des 19. Jhs. | ||
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(Nach: Bürgerbuch; Stöckl, Industrie 1953; ÖKT 1984) | (Nach: Bürgerbuch; Stöckl, Industrie 1953; ÖKT 1984) | ||
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Version vom 12. März 2015, 23:08 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
47° 4' 2.34" N, 15° 25' 56.05" E
{{TextBilder |Textabschnittstitel=Backhaus "Zum Griesbäcker" |Textabschnitt=Schon 1663 wird das Backhaus im Besitze von H. Paurs erwähnt. Während der Pestzeit 1680 wurde hier der "Bauernbäck" erwähnt. 1769 scheint Franz Xaver Seel als Besitzer auf, von dem auch die heute nicht mehr erkennbaren Initialen "F.X.S" im Schlußstein des Haustores hinwiesen. Auch die auf den Kämpfern des Portals eingravierte Jahreszahl "17" "88" wies auf einen weiteren Umbau hin. Der Grazer Baumeister GEORG HAUBERRISSER der Ältere hat 1832 gartenseitig einen Anbau geschaffen und das Gebäude innen umgebaut (Backstube, Stiegenhaus). 1938 wurde am Giebel des leicht vorspringenden Risaliten mit einem Fresko (säender Bauer, Brezel-Zunftzeichen, Jahreszahl 1788) versehen. Das Haus ist bis in die jüngste Zeit Bäckerei geblieben.
Aus mehreren Häusern zusammengebautes barockes Schopfwalmgiebelhaus mit Giebel und erkerartig vorspringendem Bäckerladen zur Griesgasse. Der einzige in Graz noch erhaltene originale Bäckerladenvorbau. Westlich anschließende, gemauerte Hofeinfahrt und zweigeschossiger Gartentrakt des 19. Jhs.
(Nach: Bürgerbuch; Stöckl, Industrie 1953; ÖKT 1984)
[[ |Bildname1=Grisg048.jpg |Bildbeschreibung1=(Foto AGIS - 2002) |Bildname2=Griesgasse_48,_Griesbaecker.JPG |Bildbeschreibung2=Griesbäcker (Foto Laukhardt 2011) |Bildname3=Griesgasse_48,_Griesbäcker,_Portal.JPG |Bildbeschreibung3=Bäckerladenvorbau (Foto Laukhardt 2011) |Bildname4=Griesgasse_48,_No._380_.JPG |Bildbeschreibung4=Der Portal-Schlußstein mit Hausnummer "360" (Foto Laukhardt 2011) }}
Kommentare
Am 19.4.2018 teilte der Landeskonservator auf unser Anfrage freundlicherweise mit, dass die Prüfung der geschichtlichen, künstlerischen und sonstigen kulturellen Bedeutung nach dem Denkmalschutzgesetz im Gange, aber noch nicht abgeschlossen ist.
Laukhardt (Diskussion) 16:06, 19. Apr. 2018 (CEST)