Ruinenweg 50: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Ruinenweg_50,_Ruine.JPG|Die Burgruine von Süden(Laukhardt 2012)
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Datei:Ruine,_Apsidenturm.JPG|Kapellenturm 2013  
Datei:Ruine,_Apsidenturm.JPG|Gefährdeter Kapellenturm 2013  
Datei:Ruine,_Apsidenturmfundament_März_2012.jpg|Gefährdetes Apsidenfundament (März 2012)
Datei:Ruine,_Apsidenturmfundament_März_2012.jpg|Gefährdetes Apsidenfundament (März 2012)
Datei: Ruine,_Apsidenturmfundament_März_2013.jpg|Unsachgemäße Sanierung (2013)
Datei: Ruine,_Apsidenturmfundament_März_2013.jpg|Unsachgemäße Sanierung (2013)

Version vom 8. Juni 2013, 13:17 Uhr

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Burgruine Gösting

Das genaue Datum der Erbauung der Burg Gösting ist nicht bekannt, doch hören wir bereits im 11. Jahrhundert in einer Urkunde von einem Orte namens "Gösting" (1042 XI 8: in loco Gestnic). Der Erste, der sich nach dem Burg nannte, war Suitger de Kestinic bzw. Suiker de Gestnich im Februar 1138. Die Ruine der Burg Gösting stellt das älteste Baudenkmal der Stadt Graz dar und steht auch daher seit langem unter Denkmalschutz. Seit dem Jahre 1925 kümmert sich der Verein zur Erhaltung der Burgruine Gösting aufopferungsvoll um die Erhaltung und teilweise Restaurierung der Ruine - auch der teilweise Wiederaufbau des zerfallenden Bergfrieds zählt zu den Großtaten des Vereines.

Mit dem Verkauf des Waldes durch Heinrich Attems in den 1990er Jahre fiel leider auch die Burgruine an den Käufer, der kurz danach dem Burgverein seine weitere Tätigkeit untersagte.

Seit dem Jahre 2012 werden nun die Schäden an der Burgruine immer gravierender. Die Bilder zeigen die Entwicklung des Fundamentes der Kapellenapsis. Hier ist das wohl bedeutendste Bauerbe der Stadt aus dem 12. Jahrhundert schwer gefährdet. Gleichzeitig wurden immer wieder Tätigkeiten beobachtet, die Veränderungen am Baubestand befürchten ließen. Intensive Vorstellungen von Göstinger und Grazer Bürger bei der Baubehörde und beim Bundesdenkmalamt haben nun zu einem ersten Baustopp Ende Mai 2013 geführt.

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