Färbergasse 7: Unterschied zwischen den Versionen
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Traufständiges Bürgerhaus mit Innenhof. Im Kern 16.Jh.; Ende des 18.Jh. entscheidend umgebaut, aus dieser Zeit sind noch schmiedeeiserne Gitter, u.a. im ersten OG erhalten. | Traufständiges Bürgerhaus mit Innenhof. Im Kern 16.Jh.; Ende des 18.Jh. entscheidend umgebaut, aus dieser Zeit sind noch schmiedeeiserne Gitter, u.a. im ersten OG, erhalten. | ||
Das Haus Färbergasse 7 liegt zwar in der Schutzzone I nach GAEG, ist aber derzeit nicht denkmalgeschützt. Seine hintere Front verläuft exakt in der Linie der von Fritz Posch erstmals 1968 postulierten Stadtmauer des 13. Jahrhunderts. Schon die östliche Begrenzung des ehemaligen Pöllauer-Hofes (Mehlplatz 2) zeigt einen von der Bürgergasse 2 aus sichtbaren tiefen Einschnitt. Die Mauer müsste dann längs des Priesterhaus-Gartens in Richtung Norden weitergelaufen sein und bei Sporgasse 16 mit einem Tor durchbrochen worden sein. Im 2. OG des Hauses Färbergasse 7 fanden sich schon vor Jahren Bruchsteinmauer-Reste. Diese Mauerteile wurden bereits 1997 von Wiltraud Resch in der Österreichischen Kunsttopographie als Reste der mittelalterlichen Stadtmauer befundet. | |||
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Version vom 24. März 2012, 16:02 Uhr
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Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: .
Traufständiges Bürgerhaus mit Innenhof. Im Kern 16.Jh.; Ende des 18.Jh. entscheidend umgebaut, aus dieser Zeit sind noch schmiedeeiserne Gitter, u.a. im ersten OG, erhalten.
Das Haus Färbergasse 7 liegt zwar in der Schutzzone I nach GAEG, ist aber derzeit nicht denkmalgeschützt. Seine hintere Front verläuft exakt in der Linie der von Fritz Posch erstmals 1968 postulierten Stadtmauer des 13. Jahrhunderts. Schon die östliche Begrenzung des ehemaligen Pöllauer-Hofes (Mehlplatz 2) zeigt einen von der Bürgergasse 2 aus sichtbaren tiefen Einschnitt. Die Mauer müsste dann längs des Priesterhaus-Gartens in Richtung Norden weitergelaufen sein und bei Sporgasse 16 mit einem Tor durchbrochen worden sein. Im 2. OG des Hauses Färbergasse 7 fanden sich schon vor Jahren Bruchsteinmauer-Reste. Diese Mauerteile wurden bereits 1997 von Wiltraud Resch in der Österreichischen Kunsttopographie als Reste der mittelalterlichen Stadtmauer befundet.