Körösistraße 92: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Wienerstraße 31.JPG| Fassade (Foto Laukhardt 2011)
Datei:Körösistraße_92, Rottalmühle_alt.JPG| Alte Ansicht
Datei:Körösistraße_92,_Rottalmühle.JPG|Ansicht 2011 (Foto Laukhardt 2011)
Datei:Körösistraße_92,_Rottalmühle.JPG|Ansicht 2011 (Foto Laukhardt 2010)
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=="Ehem. Rottal-Mühle"==
=="Ehem. Rottal-Mühle"==


Pittoreske Anlage mit Schopfwalmgiebeln, schon 1683 genannt. AB 1800 diverse Umbauten. Leider beschädigtes Fassadenfresko Hl. Dreifaltigkeit, hl. Florian, 1. Hälfte 19. Jh.  
Pittoreske Anlage mit Schopfwalmgiebeln, schon 1678 genannt. AB 1800 diverse Umbauten. Leider beschädigtes Fassadenfresko Hl. Dreifaltigkeit, hl. Florian, 1. Hälfte 19. Jh. Geschichte: 1678 Hauptmühle, 1737 obere Rottalmühle, 1701 Obere Prankermühle, 1738 Kord. Pfeilhofer (oder Pfeif-), Witwer der gewesemem ''Steinpeißhauptmüllerin''), 1785 Bäckermühle, 1803 Rattalmühle, 1813 Bäckerhandwerk, 1927 Jüngeres Bäckermühlkonsortium.
   
   
(Aus: DEHIO Graz; Pirchegger, Häuserbuch Ost)
(Aus: DEHIO Graz; Pirchegger, Häuserbuch Ost)


''Kommentar: Dieses schöne Bürgerhaus ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. In der von vielen Abbrüchen gezeichneten Wiener Straße bietet es dem Auge eine wohltuende Abwechslung. Den Besitzern ist für den gepflegten Erhaltungszustand großer Dank auszusprechen. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.''
''Kommentar: Dieses - mit der Kienreich'schen Papiermühle in der Körösistraße 38 und der ehem. Nagelschmiede in der Körösistraße 59 - letzte Beispiel der Industrie, die den Mühlgang nützte, ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. Wenn sein Äußeres auch durch moderne Anbauten gestört ist, die derzeitige Färbelung unpassend erscheint, und die ehemaligen Fassadenfresken nicht mehr sichtbar sind, sollte das Gebäude unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.''


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Version vom 5. August 2011, 17:28 Uhr

"Ehem. Rottal-Mühle"

Pittoreske Anlage mit Schopfwalmgiebeln, schon 1678 genannt. AB 1800 diverse Umbauten. Leider beschädigtes Fassadenfresko Hl. Dreifaltigkeit, hl. Florian, 1. Hälfte 19. Jh. Geschichte: 1678 Hauptmühle, 1737 obere Rottalmühle, 1701 Obere Prankermühle, 1738 Kord. Pfeilhofer (oder Pfeif-), Witwer der gewesemem Steinpeißhauptmüllerin), 1785 Bäckermühle, 1803 Rattalmühle, 1813 Bäckerhandwerk, 1927 Jüngeres Bäckermühlkonsortium.

(Aus: DEHIO Graz; Pirchegger, Häuserbuch Ost)

Kommentar: Dieses - mit der Kienreich'schen Papiermühle in der Körösistraße 38 und der ehem. Nagelschmiede in der Körösistraße 59 - letzte Beispiel der Industrie, die den Mühlgang nützte, ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. Wenn sein Äußeres auch durch moderne Anbauten gestört ist, die derzeitige Färbelung unpassend erscheint, und die ehemaligen Fassadenfresken nicht mehr sichtbar sind, sollte das Gebäude unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.

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