Bergstraße 1: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
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|Textabschnitt=Bei diesen Bau handelt es sich um die Reste des ehemaligen Ansitzes Mainersperg, die in dem großen Objekt eingebaut sind. 1873 wurde hier ein Sanatorium für Patienten eingerichtet, die an nerven-, lungen- und verdauungstrakt-Krankheiten litten, das Kurhaus Eggenberg. Es gab 50 Patientenzimmer, je nach Diät zahlte man 1890 zwischen 24 und 37 Gulden pro Woche. Angeboten wurden Kaltwasser- und Fichtennadelbäder, später auch Dampf-, Kohlensäure- und Lichtbäder. Nach 1900 spezialisierte man sich auf Elektrotherapie (elektrische Bäder). | |Textabschnitt=Bei diesen Bau handelt es sich um die Reste des ehemaligen Ansitzes Mainersperg, die in dem großen Objekt eingebaut sind. 1873 wurde hier ein Sanatorium für Patienten eingerichtet, die an nerven-, lungen- und verdauungstrakt-Krankheiten litten, das Kurhaus Eggenberg. Es gab 50 Patientenzimmer, je nach Diät zahlte man 1890 zwischen 24 und 37 Gulden pro Woche. Angeboten wurden Kaltwasser- und Fichtennadelbäder, später auch Dampf-, Kohlensäure- und Lichtbäder. Nach 1900 spezialisierte man sich auf Elektrotherapie (elektrische Bäder). | ||
1940 wurde das Sanatorium in ein Lehrlingsheim der Grazer Post- und Telegraphenverwaltung umgebaut. | 1940 wurde das Sanatorium in ein Lehrlingsheim der Grazer Post- und Telegraphenverwaltung umgebaut. | ||
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|Bildbeschreibung2=Kaltwasserheilanstalt | |||
|Aufnahmejahr2=1873 | |||
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Version vom 25. September 2023, 18:59 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
47° 4' 30.68" N, 15° 23' 21.05" E
Ehem. Kaltwasserheilanstalt Eggenberg
Bei diesen Bau handelt es sich um die Reste des ehemaligen Ansitzes Mainersperg, die in dem großen Objekt eingebaut sind. 1873 wurde hier ein Sanatorium für Patienten eingerichtet, die an nerven-, lungen- und verdauungstrakt-Krankheiten litten, das Kurhaus Eggenberg. Es gab 50 Patientenzimmer, je nach Diät zahlte man 1890 zwischen 24 und 37 Gulden pro Woche. Angeboten wurden Kaltwasser- und Fichtennadelbäder, später auch Dampf-, Kohlensäure- und Lichtbäder. Nach 1900 spezialisierte man sich auf Elektrotherapie (elektrische Bäder).
1940 wurde das Sanatorium in ein Lehrlingsheim der Grazer Post- und Telegraphenverwaltung umgebaut.