Weg zum Reinerkogel 14: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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|Textabschnittstitel=Ehem. Villa Öhler
|Textabschnittstitel=Villa Reinerkogel
|Textabschnitt=Die stattliche Villa über einem pittoresken Terrassengarten hoch über der Straße stammt im Kern aus dem 19. Jh., einer der Bauherrn könnte Baron Oskar von Speth-Schulzburg gewesen sein, der 1902/03 die demolierten Reinerkogel-Warte wieder aufbaute und dann die "Jakobsleiter" genannte Stiegenanlage errichtete.  Der heutige Bau ist ein schönes Beispiel der Architektur des Grazers Hans Hönel, in den Jahren 1924/25 für  
|Textabschnitt=Die stattliche Villa über einem pittoresken Terrassengarten hoch über der Straße stammt im Kern aus dem 19. Jh., einer der späterem Bauherrn könnte Baron Oskar von Speth-Schulzburg gewesen sein, der 1902/03 die demolierte Reinerkogel-Warte wieder aufbaute und dann die "Jakobsleiter" genannte Stiegenanlage errichtete.  Der heutige Bau ist ein schönes Beispiel der Architektur des Grazers Hans Hönel, der das Gebäude in den Jahren 1924/25 für  
Ernestine Kuffler saniert und umgebaut. 1938 ist Ernestine Maria Kolarzyk als Besitzerin genannt, 1944 das Land Steiermark.  
Ernestine Kuffler saniert und umgebaut hat. 1938 ist als Besitzerin Ernestine Maria Kolarzyk genannt.
Hier wohnte Franz Öhler bis er nach dem "Anschluss 1938" in die Zweigfirma nach Agram/Zagreb flüchtete, dort aber von der GESTAPO 1941 verhaftet und in das KZ Buchenwald gebracht wurde, wo er nach 4 Jahren 1945 knapp nach der Befreiung durch die Amerikaner im 58. Lebensjahr starb.
1944 und 1972 ist das Land Steiermark im Besitz der Liegenschaft und vor rund 40 Jahren gelangte die schon etwas heruntergekommene Villa in Privatbesitz.
 
Die Bereiche mit der Fensterreihe waren ursprünglich als Veranda ausgebildet (siehe Foto). Später wurde allerdings die Raumaufteilung verändert und dafür mussten wohl die mittleren Fenster weichen.
Die Bereiche mit der Fensterreihe waren ursprünglich als Veranda ausgebildet (siehe Foto). Später wurde allerdings die Raumaufteilung verändert und dafür mussten wohl die mittleren Fenster weichen.
Hier wohnte Franz Öhler bis er nach dem "Anschluss 1938" in die Zweigfirma nach Agram/Zagreb flüchtete, dort aber von der GESTAPO 1941 verhaftet und in das KZ Buchenwald gebracht wurde, wo er nach 4 Jahren 1945 knapp nach der Befreiung durch die Amerikaner im 58. Lebensjahr starb.
|Bildname1=Weg zum Reinerkogel 14, Hönel.jpg
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|Bildbeschreibung1=Alte Ansicht der Veranda
|Bildbeschreibung1=Alte Ansicht der Veranda

Version vom 19. September 2023, 13:35 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 5' 34.08" N, 15° 25' 48.47" E


Villa Reinerkogel

Die stattliche Villa über einem pittoresken Terrassengarten hoch über der Straße stammt im Kern aus dem 19. Jh., einer der späterem Bauherrn könnte Baron Oskar von Speth-Schulzburg gewesen sein, der 1902/03 die demolierte Reinerkogel-Warte wieder aufbaute und dann die "Jakobsleiter" genannte Stiegenanlage errichtete. Der heutige Bau ist ein schönes Beispiel der Architektur des Grazers Hans Hönel, der das Gebäude in den Jahren 1924/25 für

Ernestine Kuffler saniert und umgebaut hat. 1938 ist als Besitzerin Ernestine Maria Kolarzyk genannt. Hier wohnte Franz Öhler bis er nach dem "Anschluss 1938" in die Zweigfirma nach Agram/Zagreb flüchtete, dort aber von der GESTAPO 1941 verhaftet und in das KZ Buchenwald gebracht wurde, wo er nach 4 Jahren 1945 knapp nach der Befreiung durch die Amerikaner im 58. Lebensjahr starb. 1944 und 1972 ist das Land Steiermark im Besitz der Liegenschaft und vor rund 40 Jahren gelangte die schon etwas heruntergekommene Villa in Privatbesitz.

Die Bereiche mit der Fensterreihe waren ursprünglich als Veranda ausgebildet (siehe Foto). Später wurde allerdings die Raumaufteilung verändert und dafür mussten wohl die mittleren Fenster weichen.

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