Weg zum Reinerkogel 14: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
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Die Bereiche mit der Fensterreihe waren ursprünglich als Veranda ausgebildet. Später wurde allerdings die Raumaufteilung verändert und dafür mussten wohl die mittleren Fenster weichen. | Die Bereiche mit der Fensterreihe waren ursprünglich als Veranda ausgebildet. Später wurde allerdings die Raumaufteilung verändert und dafür mussten wohl die mittleren Fenster weichen. | ||
Hier wohnte Franz Öhler bis er nach dem "Anschluss 1938" in die Zweigfirma nach Agram/Zagreb flüchtete, dort aber von der GESTAPO 1941 verhaftet und in das KZ Buchenwald gebracht wurde, wo er nach 4 Jahren 1945 knapp nach der Befreiung durch die Amerikaner im 58. Lebensjahr starb. | |||
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|Bildbeschreibung1=Alte Ansicht der Veranda | |Bildbeschreibung1=Alte Ansicht der Veranda | ||
Version vom 3. September 2023, 19:33 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 5' 34.08" N, 15° 25' 48.47" E
Ehem. Villa Öhler
Der Bau ist ein schönes Beispiel der Architektur des Grazers Hans Hönel, vermutlich für Baron Oskar von Speth-Schulzburg, der 1902/03 die demolierten Reinerkogel-Warte wieder aufbaute und dann die "Jakobsleiter" genannte Stiegenanlage errichtete.
Die Bereiche mit der Fensterreihe waren ursprünglich als Veranda ausgebildet. Später wurde allerdings die Raumaufteilung verändert und dafür mussten wohl die mittleren Fenster weichen.
Hier wohnte Franz Öhler bis er nach dem "Anschluss 1938" in die Zweigfirma nach Agram/Zagreb flüchtete, dort aber von der GESTAPO 1941 verhaftet und in das KZ Buchenwald gebracht wurde, wo er nach 4 Jahren 1945 knapp nach der Befreiung durch die Amerikaner im 58. Lebensjahr starb.