Prankergasse 25: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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|Textabschnittstitel=Altes Brauhaus
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|Textabschnitt=Ph. REMERS Garten (?) [ein „Reinergarten“ ist auf der Weintazkarte von 1750 beim heutigen „Falkenhof“ gezeichnet!], 1701, 1706 M. STEPHANEKH, Fleischer (1.250 fl.), die Tochter heir. Ch. DEUFFENBACH, Brauer, 1754, 1770 Brauhaus TIEFENBACHER (2.800 fl.), kurz vor 1848 stark erweitert um einige Häuschen der Elendgasse. Bald darauf F. SCHREINER, 1900 ERSTE GRAZER AKTIENBRAUEREI, 1936 MICHELER. Kastell-Liköre. – Bei Trost ein stattliches Haus mit großem Garten.
|Textabschnitt=Schon 1663 wird hier Philipp REMERS Garten erwähnt (ein „Reinergarten“ ist auf der Weintazkarte von 1750 beim heutigen „Falkenhof“ gezeichnet), 1706 wird der verstorbene Fleischer M. STEPHANEKH genannt, seine Tochter heiratete 1754 den Brauer Christian DEUFFENBACH. 1770 spricht man vom Brauhaus TIEFENBACHER (geschätzt auf 2.800 fl.), kurz vor 1848 wird der Komplex stark erweitert um einige Häuschen der Elendgasse (Idlhofgasse). Bald darauf kommt F. SCHREINER in den Besitz, 1900 ERSTE GRAZER AKTIENBRAUEREI, 1936 MICHELER. Kastell-Liköre. – Bei Trost ein stattliches Haus mit großem Garten.
1663 erstmals genanntes, ehemalige Brauhaus des 17. Jhs, Umbauten in der 2. Hälfte des 19. Jhs. In der MItte des 19. Jhs Vierflügelbau um einen quadratischen Innenhof. Zur Prankergasse sechsachsige schmucklose traufseitige Fassade, steingerahmtes breites Korbbogenportal mit Prellsteinen, Kämpfern und Schlußstein (2. Hälfte des 18. Jhs). Im Norden des Hofes offener Laufgang (Pawlatsche), von der Kindermanngasse einsehbar.
Zur Prankergasse hat der Komplex eine sechsachsige schmucklose traufseitige Fassade, jedoch ein steingerahmtes breites Korbbogenportal mit Prellsteinen, Kämpfern und Schlußstein (2. Hälfte des 18. Jhs). Dahinter zwischen Schwibbögen gewölbte Einfahrt zum Innenhof, der im Norden einen
offener Laufgang besitzt (Pawlatsche, von der Kindermanngasse einsehbar).
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Version vom 1. Juli 2016, 11:23 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020

Route:Gries Industriezone


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47° 4' 6.31" N, 15° 25' 29.66" E


Altes Brauhaus

Schon 1663 wird hier Philipp REMERS Garten erwähnt (ein „Reinergarten“ ist auf der Weintazkarte von 1750 beim heutigen „Falkenhof“ gezeichnet), 1706 wird der verstorbene Fleischer M. STEPHANEKH genannt, seine Tochter heiratete 1754 den Brauer Christian DEUFFENBACH. 1770 spricht man vom Brauhaus TIEFENBACHER (geschätzt auf 2.800 fl.), kurz vor 1848 wird der Komplex stark erweitert um einige Häuschen der Elendgasse (Idlhofgasse). Bald darauf kommt F. SCHREINER in den Besitz, 1900 ERSTE GRAZER AKTIENBRAUEREI, 1936 MICHELER. Kastell-Liköre. – Bei Trost ein stattliches Haus mit großem Garten.

Zur Prankergasse hat der Komplex eine sechsachsige schmucklose traufseitige Fassade, jedoch ein steingerahmtes breites Korbbogenportal mit Prellsteinen, Kämpfern und Schlußstein (2. Hälfte des 18. Jhs). Dahinter zwischen Schwibbögen gewölbte Einfahrt zum Innenhof, der im Norden einen

offener Laufgang besitzt (Pawlatsche, von der Kindermanngasse einsehbar).

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