Mariatrosterstraße 208: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 26. Juni 2016, 23:33 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8044
47° 6' 23.80" N, 15° 29' 20.39" E
Ehem. Gasthaus "Zum goldenen Kreuz"
Die alte Taverne von Mariatrost trägt in einer Holzbalkendecke die Datierung 1737. Nach der anfänglichen Führung durch das Kloster der Pauliner selbst (1756 wird der Pächter Andreas Kastl genannt), erwarb Leonhard Fridrich 1766 den "Maria Troster Wirth" um 1.400 Gulden. 1777 gehörte bereits die Bäckerei dazu, 1792 die Fleischhauerei, und 1848 war das Bräuhaus fertiggestellt. Im 19. Jh. wird die Küche in "Reismüllers Gasthaus" (des Gemeindevorstehers von Fölling) gelobt.
Die "Neue freie Presse" berichtet 1870 von einer Schlägerei in Maria Trost, bei der dem Hilfe leistenden Wirten Nikolaus Reißmüller so übel mitgespielt wurde, dass er 30 Tage berufsunfähig war. Um die Jahrhundertwende sind Karl Pobeheim und Johann Knollmayer Wirte im "Gasthof zum goldenen Kreuz". Das Adressbuch von 1938 zeigt eine Werbeeinschaltung der Franziska Knollmayer, "Zum goldenen Kreuz", Fölling 1, Am Fuße des Kirchberges. Nach Umbauten um 1950 ist in den 1970er und 1980er Jahren die Küche von Alois Mosser Ziel der Grazer Feinschmecker. Später wird das Lokal einige Zeit als "Einkehr" von der Familie Pfeifer (Kirchenwirt) geführt.
(U. a. nach Fournier, Mariatroster Gastlichkeit)