Heinrichstraße 103: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnittstitel=Villa Platzer
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|Textabschnitt=Die Villa wurde 1933 erbaut und gehörte einer jüdischen Familie, die diese nach dem "Anschluss" verkaufen musste (Arisierung). Sie wurde dann deutsches Eigentum, danach von den Briten als Wohnsitz für einen Major und dessen Familie verwendet, der jüdischen Familie rückübereignet und ca. 1960 an die Fam. Platzer verkauft, die den straßenseitigen Vorbau, zwecks Raumgewinnes errichtete. Diese kleine, etwas versteckt in einem Garten liegende, und von der Straße zurückgerückte Villa stellt kunsthistorisch keine Besonderheit dar. Sie fügt sich aber gut in die von prächtigen Villen und alten Landhäusern geprägte Zone der Heinrichstraße ein.
|Textabschnitt=Die Villa wurde 1933 erbaut und gehörte der jüdischen Familie Aber, die diese nach dem "Anschluss" verkaufen musste (Arisierung). Sie wurde dann deutsches Eigentum, danach von den Briten als Wohnsitz für einen Major und dessen Familie verwendet, der jüdischen Familie rückübereignet und ca. 1960 an die Fam. Platzer verkauft, die den straßenseitigen Vorbau, zwecks Raumgewinnes errichtete. Diese kleine, etwas versteckt in einem Garten liegende, und von der Straße zurückgerückte Villa stellt kunsthistorisch keine Besonderheit dar. Sie fügt sich aber gut in die von prächtigen Villen und alten Landhäusern geprägte Zone der Heinrichstraße ein.
Im hinteren Teil des Grundstücks ist noch ein Luftschutzbunker erhalten.
|Bildname1=Heinrichstraße 103.JPG
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|Bildbeschreibung1=Villa von der Straße
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Version vom 24. Juni 2016, 07:43 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 4' 58.94" N, 15° 27' 18.44" E


Villa Platzer

Die Villa wurde 1933 erbaut und gehörte der jüdischen Familie Aber, die diese nach dem "Anschluss" verkaufen musste (Arisierung). Sie wurde dann deutsches Eigentum, danach von den Briten als Wohnsitz für einen Major und dessen Familie verwendet, der jüdischen Familie rückübereignet und ca. 1960 an die Fam. Platzer verkauft, die den straßenseitigen Vorbau, zwecks Raumgewinnes errichtete. Diese kleine, etwas versteckt in einem Garten liegende, und von der Straße zurückgerückte Villa stellt kunsthistorisch keine Besonderheit dar. Sie fügt sich aber gut in die von prächtigen Villen und alten Landhäusern geprägte Zone der Heinrichstraße ein. Im hinteren Teil des Grundstücks ist noch ein Luftschutzbunker erhalten.

Kommentare

In einer Bauverhandlung am 30. Juni 2016 wird sich das Schicksal des Grundstückes entscheiden: es soll hier nämlich eine Wohnanlage entstehen. Der jetzt dort stehende Neubau ist keines Kommentares würdig.

Einzelnachweise

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