Plachelhofstraße 11: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 6. Februar 2016, 10:40 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8055
47° 2' 24.61" N, 15° 25' 40.85" E
Ehemaliger Plachelhof
Um 1830/40 kam es zu verschiedenen Umbauten (Fassade) im Stile des Biedermeier, die vermutlich Dr. M. Musil in Auftrag gab. Als Baumeister weiterer Umbauten um 1850 wird Andrea Franz angegeben. 1901/02 wurde an der Südseite eine Terrasse angebaut und im Inneren erfolgten Umbauten durch den Architekten HANS PRUCKNER. Bis 1928 waren hier die "Alpenländischen Impfstoffwerke" untergebacht, damals wurden Stallungen und Nebengebäude an- oder umgebaut. Nach 1928 im Besitz der "Österreichischen Realitäten-A.-G. 1936 hat der Vater der heutigen Besitzerin an der Südseite des Hauptgebäudes einen Turm angebaut. In die Gartenmauer sind acht verschiedene gußeiserne Maskarons eingelassen, die von der ehemaligen Hauptbrücke (heute: Erzherzog-Johann-Brücke) stammen. Das alte Haus westlich der Mauer dürfte seinerzeit auch zum Plachelhof gehört haben. Durch die Liquidierung des im "Plachelhof" untergebrachten Serumwerkes und durch Parzellierung des Areals entstand die "Staudachersiedlung", 1921 von der Gemeinde beschlossen.
(Nach: Bürgerbuch; Pirchegger, Häuserbuch; ÖKT 1984; Kubinzky-Wentner 2009; Laukhardt, Alt-Graz in der Vorstadt; Familien Stegmüller und Steinkellner)Kommentare
Laukhardt
Ein Besuch zeigte heute, dass die Fassade des Hofes schön erneuert wurde. Der Sohn der 2015 verstorbenen Besitzerin hat ebenso wie ein Miteigentümer den Wert des Objektes erkannt und wird auf seine Erhaltung achten. Wir freuen uns darüber!
Laukhardt (Diskussion) 18:40, 5. Feb. 2016 (CET)