Schmiedgasse 20: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:z1_1095b.jpg|(Foto AGIS - 2002)</gallery>Markantes Doppelhaus mit Schopfwalmgiebeln und barocker Putzfelder-Fassadierung vom 1.Viertel des 18.Jhs. Im 16.Jh. unter Einschluß mittelalterlicher Bausubstanz und eines spätgotischen Stöckels an der Hofseite erbaut. Hausdurchgang mit hofseitig spitzbogigem Tonengewölbe (das einzige in der profanen Altstadt erhaltene). Die innere Baustruktur mit Stiegenhäusern großteils intakt aus dem 16./17.Jh. erhalten.[[Kategorie:Zone 1]][[Kategorie:Schmiedgasse]][[Kategorie:Adresse]][[Kategorie:8010]]
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==Hufschmiedhaus==
 
Markantes Doppelhaus mit Schopfwalmgiebeln und barocker Putzfelder-Fassadierung vom 1.Viertel des 18.Jhs. Im 16.Jh. unter Einschluß mittelalterlicher Bausubstanz und eines spätgotischen Stöckels an der Hofseite erbaut. Hausdurchgang mit hofseitig spitzbogigem Tonengewölbe (das einzige in der profanen Altstadt erhaltene). Die innere Baustruktur mit Stiegenhäusern großteils intakt aus dem 16./17.Jh. erhalten.
An die frühere Bestimmung der Gasse erinnert noch das Hauszeichen über der Toreinfahrt, das einen vergoldeten Strauß mit einem Hufeisen zeigt, ein Gewerbezeichen der Hufschmiede. Dieses aus ursprünglich zwei Häusern zusammengebaute Haus hat den alten Zustand am besten erhalten, denn das Gewölbe des rückwärtigen Teiles der Torhalle trägt noch den gotischen Spitzbogen.
 
(Nach: Popelka I, 357)
 
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Version vom 6. Juni 2013, 14:27 Uhr

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Hufschmiedhaus

Markantes Doppelhaus mit Schopfwalmgiebeln und barocker Putzfelder-Fassadierung vom 1.Viertel des 18.Jhs. Im 16.Jh. unter Einschluß mittelalterlicher Bausubstanz und eines spätgotischen Stöckels an der Hofseite erbaut. Hausdurchgang mit hofseitig spitzbogigem Tonengewölbe (das einzige in der profanen Altstadt erhaltene). Die innere Baustruktur mit Stiegenhäusern großteils intakt aus dem 16./17.Jh. erhalten. An die frühere Bestimmung der Gasse erinnert noch das Hauszeichen über der Toreinfahrt, das einen vergoldeten Strauß mit einem Hufeisen zeigt, ein Gewerbezeichen der Hufschmiede. Dieses aus ursprünglich zwei Häusern zusammengebaute Haus hat den alten Zustand am besten erhalten, denn das Gewölbe des rückwärtigen Teiles der Torhalle trägt noch den gotischen Spitzbogen.

(Nach: Popelka I, 357)