Schmiedgasse 20: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Baugeschichte
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Markantes Doppelhaus mit Schopfwalmgiebeln und barocker Putzfelder-Fassadierung vom 1.Viertel des 18.Jhs. Im 16.Jh. unter Einschluß mittelalterlicher Bausubstanz und eines spätgotischen Stöckels an der Hofseite erbaut. Hausdurchgang mit hofseitig spitzbogigem Tonengewölbe (das einzige in der profanen Altstadt erhaltene). Die innere Baustruktur mit Stiegenhäusern großteils intakt aus dem 16./17.Jh. erhalten. | |||
An die frühere Bestimmung der Gasse erinnert noch das Hauszeichen über der Toreinfahrt, das einen vergoldeten Strauß mit einem Hufeisen zeigt, ein Gewerbezeichen der Hufschmiede. Dieses aus ursprünglich zwei Häusern zusammengebaute Haus hat den alten Zustand am besten erhalten, denn das Gewölbe des rückwärtigen Teiles der Torhalle trägt noch den gotischen Spitzbogen. Seit dem 17. Jh. hatte hier der "Schwarzadlerwirt" bestanden. | An die frühere Bestimmung der Gasse erinnert noch das Hauszeichen über der Toreinfahrt, das einen vergoldeten Strauß mit einem Hufeisen zeigt, ein Gewerbezeichen der Hufschmiede. Dieses aus ursprünglich zwei Häusern zusammengebaute Haus hat den alten Zustand am besten erhalten, denn das Gewölbe des rückwärtigen Teiles der Torhalle trägt noch den gotischen Spitzbogen. Seit dem 17. Jh. hatte hier der "Schwarzadlerwirt" bestanden. | ||
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Version vom 12. März 2015, 18:40 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 4' 7.96" N, 15° 26' 20.53" E
Hufschmiedhaus
Markantes Doppelhaus mit Schopfwalmgiebeln und barocker Putzfelder-Fassadierung vom 1.Viertel des 18.Jhs. Im 16.Jh. unter Einschluß mittelalterlicher Bausubstanz und eines spätgotischen Stöckels an der Hofseite erbaut. Hausdurchgang mit hofseitig spitzbogigem Tonengewölbe (das einzige in der profanen Altstadt erhaltene). Die innere Baustruktur mit Stiegenhäusern großteils intakt aus dem 16./17.Jh. erhalten.
An die frühere Bestimmung der Gasse erinnert noch das Hauszeichen über der Toreinfahrt, das einen vergoldeten Strauß mit einem Hufeisen zeigt, ein Gewerbezeichen der Hufschmiede. Dieses aus ursprünglich zwei Häusern zusammengebaute Haus hat den alten Zustand am besten erhalten, denn das Gewölbe des rückwärtigen Teiles der Torhalle trägt noch den gotischen Spitzbogen. Seit dem 17. Jh. hatte hier der "Schwarzadlerwirt" bestanden.
(Nach: Popelka I, 146, 231)Kommentare
Nach der Renovierung zeigen sich die beiden Fassaden des Doppelhauses in Pastelltönen. Man kann davon ausgehen, dass der neue Anstrich dem Original nahekommt. Dennoch vermisst mancher Grazer die in Rosa und Grüntönen gehaltene, freundliche und frische Färbelung des nördlichen Hausteils.
Laukhardt (Diskussion) 17:00, 13. Okt. 2015 (CEST)