Diskussion:Körösistraße 34: Unterschied zwischen den Versionen
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Auch wenn sich die Gebäude in diesem "Grätzl" nicht mehr in tadellosem Zustand befanden, so hätten sie doch als typisches Vorstadtsviertel unbedingt erhalten werden müssen. Bei der Festlegung der Grenzen der GAEG-Schutzzone III wurde hier der oben genannt Charakter und seine sozialgeschichtliche Bedeutung erkannt. Leider hat die ASVK im Zuge des Bebauungsplan-Verfahrens 2010 in einem Gutachten die Bauten als "Fremdkörper" bezeichnet und ihrem Abbruch zugestimmt. Als erstes sind bereits 2012 die beiden Häuser Körösistraße 30 und Körösistraße 32 der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Beim Abbruch des Hauses Körösistraße 32 wurde auch die Trennmauer zum Haus Körösistraße 34 demoliert, wodurch jetzt der bisher gedeckte Zugang wegfiel; es wurde ein provisorischer Bauzaun aufgerichtet. Das Haus Nr. 34 harrt jetzt einem ungewissen Schicksal, es wird wohl damit spekuliert, dass es gemeinsam mit der "Körösistubn", Körösistraße 36 bald ebenfalls Neubauten weichen wird. | Auch wenn sich die Gebäude in diesem "Grätzl" nicht mehr in tadellosem Zustand befanden, so hätten sie doch als typisches Vorstadtsviertel unbedingt erhalten werden müssen. Bei der Festlegung der Grenzen der GAEG-Schutzzone III wurde hier der oben genannt Charakter und seine sozialgeschichtliche Bedeutung erkannt. Leider hat die ASVK im Zuge des Bebauungsplan-Verfahrens 2010 in einem Gutachten die Bauten als "Fremdkörper" bezeichnet und ihrem Abbruch zugestimmt. Als erstes sind bereits 2012 die beiden Häuser Körösistraße 30 und Körösistraße 32 der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Beim Abbruch des Hauses Körösistraße 32 wurde auch die Trennmauer zum Haus Körösistraße 34 demoliert, wodurch jetzt der bisher gedeckte Zugang wegfiel; es wurde ein provisorischer Bauzaun aufgerichtet. Das Haus Nr. 34 harrt jetzt einem ungewissen Schicksal, es wird wohl damit spekuliert, dass es gemeinsam mit der "Körösistubn", Körösistraße 36 bald ebenfalls Neubauten weichen wird. | ||
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Aktuelle Version vom 23. Mai 2012, 14:03 Uhr
Auch wenn sich die Gebäude in diesem "Grätzl" nicht mehr in tadellosem Zustand befanden, so hätten sie doch als typisches Vorstadtsviertel unbedingt erhalten werden müssen. Bei der Festlegung der Grenzen der GAEG-Schutzzone III wurde hier der oben genannt Charakter und seine sozialgeschichtliche Bedeutung erkannt. Leider hat die ASVK im Zuge des Bebauungsplan-Verfahrens 2010 in einem Gutachten die Bauten als "Fremdkörper" bezeichnet und ihrem Abbruch zugestimmt. Als erstes sind bereits 2012 die beiden Häuser Körösistraße 30 und Körösistraße 32 der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Beim Abbruch des Hauses Körösistraße 32 wurde auch die Trennmauer zum Haus Körösistraße 34 demoliert, wodurch jetzt der bisher gedeckte Zugang wegfiel; es wurde ein provisorischer Bauzaun aufgerichtet. Das Haus Nr. 34 harrt jetzt einem ungewissen Schicksal, es wird wohl damit spekuliert, dass es gemeinsam mit der "Körösistubn", Körösistraße 36 bald ebenfalls Neubauten weichen wird.
Laukhardt 14:02, 23. Mai 2012 (CEST)