Maria-Stromberger-Gasse 5: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:kerng005.jpg|(Foto AGIS - 2002)</gallery>Das zweigeschossige, nahezu schmucklose Gebäude der Volks- und Sonderschule St. Andrä wurde um 1807 auf dem Gelände des aufgelassenen Andrä-Friedhofs erbaut. Das zweite Schulgebäude am Südrand des südlich anschließenden Gartens ist um 1930 errichtet worden. Die beiden vom Hof aus zu erschließenden Gebäude werden durch Gartenmauern miteinander verbunden. [[Kategorie:Zone 2]][[Kategorie:Kernstockgasse]][[Kategorie:Adresse]][[Kategorie:8020]]
|Straße=Kernstockgasse
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|Textabschnitt=Im Jahre 1786 wurde der Friedhof der Dominikaner zu St. Andrae, eigentlich zu St. Anna und zu St. Georgen aufgelassen. Die auf diesem Friedhofe bestandene sehr alte Annenkapelle - ein romanischer Rundbau, einem Karner ähnlich - kaufte Apollonia Klausner. Nachdem die Dominikaner 1807 in den Münzgraben übersiedelt waren und ihr Kloster Kaserne wurde, erbaute damals oder kurz danach der Handelsmann F. Sartory auf dem Gelände des  aufgelassenen Andrä-Friedhofs zwei Häuser und verkaufte sie der Regierung für Pfarrhof (Kernstockg. 9) und Schule (Kernstockg. 5). Lt. ÖKT 1984 war auf Nr. 5 zunächst der Gasthof „Zum schwarzen Bären" eingerichtet, und das Gebäude 1809 zu einem Schulhaus umgebaut worden. Im Jahre 2009 wurden hier beim Umbau Knochen gefunden, die dem früheren Friedhof zugeordnet werden konnten.
Das zweigeschossige, nahezu schmucklose Gebäude der Volks- und Sonderschule St. Andrä wurde um 1807 auf dem Gelände des aufgelassenen Andrä-Friedhofs erbaut. Das zweite Schulgebäude am Südrand des südlich anschließenden Gartens ist um 1930 errichtet worden. Die beiden vom Hof aus zu erschließenden Gebäude werden durch Gartenmauern miteinander verbunden.  
 
(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; Amon, Stadtpfarren; ÖKT 1984; Laukhardt, Anfrage)
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Aktuelle Version vom 31. Oktober 2025, 12:15 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



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47° 4' 10.60" N, 15° 25' 49.73" E


Ehemaliges Schulhaus

Im Jahre 1786 wurde der Friedhof der Dominikaner zu St. Andrae, eigentlich zu St. Anna und zu St. Georgen aufgelassen. Die auf diesem Friedhofe bestandene sehr alte Annenkapelle - ein romanischer Rundbau, einem Karner ähnlich - kaufte Apollonia Klausner. Nachdem die Dominikaner 1807 in den Münzgraben übersiedelt waren und ihr Kloster Kaserne wurde, erbaute damals oder kurz danach der Handelsmann F. Sartory auf dem Gelände des aufgelassenen Andrä-Friedhofs zwei Häuser und verkaufte sie der Regierung für Pfarrhof (Kernstockg. 9) und Schule (Kernstockg. 5). Lt. ÖKT 1984 war auf Nr. 5 zunächst der Gasthof „Zum schwarzen Bären" eingerichtet, und das Gebäude 1809 zu einem Schulhaus umgebaut worden. Im Jahre 2009 wurden hier beim Umbau Knochen gefunden, die dem früheren Friedhof zugeordnet werden konnten.

Das zweigeschossige, nahezu schmucklose Gebäude der Volks- und Sonderschule St. Andrä wurde um 1807 auf dem Gelände des aufgelassenen Andrä-Friedhofs erbaut. Das zweite Schulgebäude am Südrand des südlich anschließenden Gartens ist um 1930 errichtet worden. Die beiden vom Hof aus zu erschließenden Gebäude werden durch Gartenmauern miteinander verbunden.

(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; Amon, Stadtpfarren; ÖKT 1984; Laukhardt, Anfrage)

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